Therapie der Lungenembolie wird durch Behandlung mit oralem Faktor-Xa-Inhibitor leichter
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Gefahren von venösen Thrombosen ernst nehmen
Die Ursachen für ein besonders hohes Sterblichkeitssrisiko ergibt sich bei Patienten mit einer Lungenembolie (LE) durch veränderte Herz-Kreislaufleistungen, die sich in einem besonders niedrigen Blutdruck äußern. Zur Diagnostik werden in diesen Fällen Echokardiografie oder eine Mehrschicht-Spiral-CT-Angiografie (MSCTA) empfohlen. Bei geringer bis mäßiger Wahrscheinlichkeit für eine Lungenembolie ist aber ein einfacher ELISA-Test zum Nachweis der Thrombusbildung oftmals ausreichend.
Die Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten ist bisheriger Standard. Nachteilig sind bei dieser Therapie häufige Laborkontrollen und individuelle Dosisanpassungen. Eine deutliche Verbesserung gegenüber diesem Standard stellt die Antikoagulation mit einem oralen Faktor-Xa-Inhibitor dar. Anders als bei Vitamin-K-Antagonisten entfällt mit dem direkten oralen Faktor-Xa-Inhibitor die kontinuierliche Überwachung von Gerinnungswerten des Blutes.
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Welche Risiken eine Lungenembolie und welche therapeutischen Möglichkeiten es gibt erläutert Prof. Dr. med. Ulrich Hoffmann, Universität München hier in unserem kurzen Video-Interview
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Datum: 30.11.2012 - 14:20 Uhr
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