Neue OZ: Kommentar zu Nahost / Israel / Palästinenser / Siedlungen
ID: 776940
Typisch Benjamin Netanjahu. Das ist seine Methode, das
Machtverhältnis gemäß seinen Vorstellungen wieder geradezurücken:
Kurz nach dem Triumph der Palästinenser, von den UN zum
Beobachter-Staat aufgewertet worden zu sein, kündigte der israelische
Premier den Bau von 3000 Wohnungen im Westjordanland an.
Dieser Keulenschlag soll demonstrieren, dass sich Israel nicht vom
Votum der Staatengemeinschaft beeindrucken lässt. Stattdessen will es
durch den Häuserbau wieder einmal vollendete Tatsachen schaffen, die
eine Zwei-Staaten-Lösung langsam, aber sicher unmöglich machen.
Die internationale Kritik an den Bauplänen mag dieses Mal etwas
harscher ausgefallen sein als in vergangenen Fällen. Dennoch ist es
für Netanjahu nicht mehr als Routine, sie abprallen zu lassen. Er
weiß, dass der erhobene Zeigefinger keine Konsequenzen haben wird.
Daher kann er sich mit seinen Plänen getrost unnachgiebig zeigen und
so im Wahlkampf punkten.
Kanzlerin Angela Merkel sollte Netanjahu bei ihrem Treffen nicht
aus falsch verstandener Solidarität mit Samthandschuhen anfassen.
Zweifellos hat Deutschland eine besondere Verantwortung gegenüber
Israel. Doch gerade deshalb darf Merkel nicht weiter zusehen, wie
Israel sich den Weg zum Frieden verbaut. Denn ohne eine Aussöhnung
mit den Palästinensern wird es diesen nie geben - ebenso wenig wie
Sicherheit für Israel.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.12.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 776940
Anzahl Zeichen: 1703
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 252 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Nahost / Israel / Palästinenser / Siedlungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Kassenärztechef Andreas Gassen hat mehr Tempo bei der im Koalitionsvertrag vereinbarten Patientensteuerung angemahnt. "Dass die kostbaren ärztlichen und pflegerischen Ressourcen effizienter genutzt werden müssen, wissen wirklich alle Beteiligten seit sehr langer Zeit. Eine verbindliche Steue
Gassen: Warkens Pläne für Patientensteuerung per Kassen-Apps "absolut disruptiv" / KBV-Chef warnt vor "Chaos" - Eine Plattform statt 90 Anwendungen möglich ...
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken für eine Patientensteuerung über einzelne Apps der Krankenkassen massiv kritisiert. "Wir laufen gerade mit Ansage ins Chaos", sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen im Interview m
Söder-Tochter Gloria Burkandt: "Mein Vater isst auch Salat" / Model entlarvt Instagram-Selfies des bayerischen Ministerpräsidenten ...
Gloria Burkandt (27) entlarvt die fleischlastigen Instagram-Selfies ihres Vaters, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), als bloße Öffentlichkeitsarbeit: "Mein Vater isst auch Salat. Erst letzte Woche habe ich ihn dabei beobachtet. Es gab Fleisch dazu, aber er hat den Salat gern gege
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Parteien / CDU / Parteitag ...
Die Staatsfrau Auf dem CDU-Parteitag hat Angela Merkel ein Traumergebnis von rund 97 Prozent der Stimmen erreicht. Wie kommt es zu dieser hohen Zahl, die an Werte zu DDR-Zeiten erinnert? Es ist nach ihrer Rede viel leichter zu beschreiben, welche Eigenschaften der Parteichefin fehlen, als zu
OV: Einer muss koordinieren Zum Sanierungsprozess in den Kliniken Von Ulrich Suffner ...
Die arbeitsrechtliche Kommission der Caritas hat sich vertagt und damit die Krise der Katholischen Kliniken Oldenburger Münsterland zugespitzt. Bis Weihnachten muss das Sanierungskonzept auf dem Tisch liegen, sonst droht die Insolvenz. Der Caritas-Kommission kann man keinen Vorwurf machen: D
OV: Bemerkenswertes Signal Thema: Lohner Initiative für Verantwortung Von Andreas Lesch ...
Der Plan der Lohner CDU, unlautere Unternehmer unter Druck zu setzen, verdient höchsten Respekt. Er zeigt: Die Lohner halten, wenn sie die Ausbeutung ausländischer Arbeiter beklagen, keine Sonntagsreden - sondern sie handeln. Der besondere Wert ihrer Initiative liegt darin, dass sie nicht nur
Neue OZ: Kommentar zu Parteien / CDU / Parteitag ...
Kulturkämpfchen Es riecht nach Rebellion: Die "Wilde 13" genannte Gruppe von Bundestagsabgeordneten bietet mit ihrem Antrag auf steuerliche Gleichstellung der Homo-Ehe der Kanzlerin frontal die Stirn. Dieses Kulturkämpfchen ist alles andere als eine Überraschung, und Angela Merk




