Gesunder Rücken am Schreibtisch: Bewegung ist das A und O / BGW: Sitzposition verändern, häufiger

Gesunder Rücken am Schreibtisch: Bewegung ist das A und O / BGW: Sitzposition verändern, häufiger stehen und Gymnastik tun der Wirbelsäule gut

ID: 778231
(ots) - Ergonomische Büromöbel können
Schreibtisch-Arbeitern helfen, dass langes Sitzen nicht in
Rückenschmerzen endet. Der Schlüssel zu einem gesunden Rücken ist
jedoch Bewegung, berichtet die Berufsgenossenschaft für
Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Millionen von Menschen in Deutschland gehen einem Bürojob nach;
hinzu kommen diejenigen, die zu Hause viel Zeit am Schreibtisch
verbringen - Studenten, Heimarbeiter, Freiberufler und andere.
"Schreibtischarbeit bedeutet in den meisten Fällen mehrstündiges
Sitzen und wenig Bewegung. Dies sowie ergonomisch falsch eingestellte
Bürostühle und -tische gehören zu den typischen Auslösern von
Rückenschmerzen", weiß Dr. Friedhelm Baum, Leiter der Fachgruppe
Rücken bei der BGW, in deren Mitgliedsbetrieben häufig auch
Büroarbeit anfällt. "Rückenschmerzen sind jedoch kein unvermeidliches
Berufsrisiko für Vielsitzer. Meist lassen sich Belastungen schon
reduzieren, wenn man etwas an der Einrichtung und der
Arbeitsorganisation verändert."

So können moderne Bürostühle individuell auf die Größe und das
Gewicht des Nutzers eingestellt werden, ermöglichen variable
Sitzhaltungen und reagieren federnd auf Bewegungen. Dadurch
reduzieren sie einseitige Belastungen, die durch langes Sitzen
entstehen. Die Armlehnen sollten individuell in Höhe und Winkel
verstellbar sein, die Rückenlehne bis unter die Schulterblätter
reichen, flexibel sein und die natürliche Wirbelsäulenkrümmung
unterstützen (Lordosenstütze). Auch höhenverstellbare Schreibtische
und Fußstützen können zu einer rückenfreundlichen Arbeitshaltung
beitragen. Die Schreibtischarbeitsfläche sollte ausreichend groß
sein, das heißt bei Computerarbeitsplätzen mindestens 1,60 Meter
breit und 80 Zentimeter tief, und der Abstand zwischen Bildschirm und
Benutzer nicht unter 50 Zentimetern liegen.



"Ergonomische Büromöbel sind ein wichtiger Baustein für die
Rückengesundheit von Schreibtischarbeitern", so Dr. Baum von der BGW
weiter. "Noch entscheidender ist aber Bewegung." Das bezieht sich zum
einen auf die Art und Weise, wie Schreibtischarbeiten erledigt
werden: Die Sitzposition sollte immer wieder verändert werden, und
manches lässt sich auch im Stehen erledigen - zum Beispiel das
Telefonieren. Statt hausinterner Telefonate empfehlen sich oft auch
ein kurzer Gang und ein persönliches Gespräch. Rückenfreundlich ist
es außerdem, das Büro so einzurichten, dass man für manche
Tätigkeiten aufstehen und ein paar Schritte gehen muss.

Wer viel sitzt, sollte zum anderen auf jeden Fall zusätzlich
regelmäßige Ausgleichsgymnastik betreiben. "Der Schlüssel zu
nachhaltiger Rückengesundheit ist und bleibt Aktivität", meint der
BGW-Experte. "Jedoch nicht Powern ohne Ende, sondern der gezielte
Wechsel von Anspannung und Entspannung bringt dauerhaft Erfolg. Nach
den Trainingseinheiten sind daher auch die Erholungsphasen ganz
wichtig."

Diese und weitere aktuelle Meldungen der BGW finden Sie im
Pressezentrum auf www.bgw-online.de/presse.

Über uns

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und
Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für
nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der
Wohlfahrtspflege. Sie ist für über sieben Millionen Versicherte in
fast 600.000 Unternehmen zuständig. Die BGW unterstützt ihre
Mitgliedsbetriebe beim Arbeitsschutz und beim betrieblichen
Gesundheitsschutz. Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall sowie bei
einer Berufskrankheit gewährleistet sie optimale medizinische
Behandlung sowie angemessene Entschädigung und sorgt dafür, dass ihre
Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben
teilhaben können.



Pressekontakt:

Torsten Beckel / Sandra Bieler
Pappelallee 33/35/37, 22089 Hamburg
Telefon: (040) 202 07 - 27 14
E-Mail: presse@bgw-online.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Virtueller Arbeitsplatz: Smartphones und Co. verursachen Druck undÜberstunden BA-Chef Weise: Jugendgarantie ist ein gutes Signal
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.12.2012 - 11:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 778231
Anzahl Zeichen: 4312

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hamburg



Kategorie:

Arbeit



Diese Pressemitteilung wurde bisher 209 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gesunder Rücken am Schreibtisch: Bewegung ist das A und O / BGW: Sitzposition verändern, häufiger stehen und Gymnastik tun der Wirbelsäule gut"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Weitere Mitteilungen von Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege


Virtueller Arbeitsplatz: Smartphones und Co. verursachen Druck undÜberstunden ...
Der Siegeszug mobiler Technologien bedeutet für die Arbeitnehmer: Überstunden und zwar von Zuhause aus. So fühlt sich schon jeder Vierte gezwungen, auch nach Feierabend mit der Arbeit digital verbunden zu bleiben. Das zeigt eine aktuelle Befragung im Rahmen des Kelly Global Workforce Index (KG

StepStone verteidigt Spitzenplatz / Wahl zur "Website des Jahres 2012": www.stepstone.de zum fünften Mal in Folge beliebteste Karriere-Website ...
StepStone ist und bleibt aus Sicht zahlreicher Internet-User die Nummer eins, wenn es um die Online-Jobsuche geht. Wie bereits in den Jahren 2008, 2009, 2010 und 2011 hat www.stepstone.de auch in diesem Jahr den begehrten Publikumspreis "Website des Jahres" in der Rubrik "Karriere

Frauenanteil in Führungspositionen liegt bei 21,3 Prozent / Berlin ist Hauptstadt weiblicher Führungskräfte (BILD) ...
Frauen in Aufsichtsräten und weiteren Führungspositionen sowie Führungskräftemangel und demografischer Wandel sind derzeit weit diskutierte Wirtschafts- und Gesellschaftsthemen. Die Wirtschaftsauskunftei Bürgel hat diese Debatten zum Anlass für eine statistische Auswertung von rund 1,1

Immer mehr deutsche Studierende zieht es ins Ausland ...
Im Jahr 2010 waren knapp 127 000 deutsche Studentinnen und Studenten an ausländischen Hochschulen eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies 9 % oder 10 500 Studierende mehr als im Jahr 2009. In den letzten zehn Jahren zog es immer mehr deutsche Studi


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z