Schließung der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Möhlau: 'Flüchtlinge in Wohnungen unterbringen'
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Schließung der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Möhlau: "Flüchtlinge in Wohnungen unterbringen"
"Die Gemeinschaftsunterbringung Möhlau gehört zu einer der schlimmsten in Sachsen-Anhalt. Die dort herrschenden Zustände waren weit entfernt von einer menschenwürdigen Unterbringung. Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt es außerordentlich, dass das Landesverwaltungsamt nun die Notbremse gezogen und die Auflösung des Heims angeordnet hat."
"Gemeinschaftsunterbringung ist ein Auslaufmodell. Sie verhindert die erfolgreiche Integration der Betroffenen. Es ist begrüßenswert, dass das Landesverwaltungsamt jetzt zu schärferen Sanktionen bei Missständen greift. Dies zeigt, dass es wichtig ist, die Unterbringung von Flüchtlingen und Migranten öffentlich zu diskutieren, wie es zuletzt auf Initiative von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN geschah."
"Ich kritisiere die Pläne des Landkreises Wittenberg, die Bewohner auch künftig zentral in einem Wohnblock in Vockerode unterzubringen. Das ist keine tragfähige Lösung. Der Landkreis muss für alle Bewohner der Gemeinschaftsunterbringung Möhlau eine Wohnung im Landkreis finden. Asylsuchende müssen dezentral in Wohnungen untergebracht werden. Nur das ermöglicht den Menschen eine eigenständige Lebensführung, die für Integration eine Grundvoraussetzung ist. Oft ist dies für weniger Geld zu realisieren als die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften, für die das Land hohe Pauschalbeträge zahlt."
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Datum: 06.12.2012 - 17:51 Uhr
Sprache: Deutsch
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