NABU: Gesamtkosten der geplanten Fehmarnbelt-Brücke könnten sich verdoppeln Aktualisiertes Verkehrsgutachten und kritische Broschüre vorgestellt
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NABU: Gesamtkosten der geplanten Fehmarnbelt-Brücke könnten sich verdoppeln Aktualisiertes Verkehrsgutachten und kritische Broschüre vorgestellt
Da ökologische Aspekte bei politischen Entscheidungen im Regelfall eine untergeordnete Rolle spielen, hatte der NABU bereits Anfang 2008 ein viel beachtetes und bis heute nicht angefochtenes Verkehrsgutachten erstellen lassen. Eine aktualisierte Version des Gutachtens wurde heute im Rahmen der Pressekonferenz des Aktionsbündnisses vorgelegt. Die von den Münchener Gutachtern Vieregg und Rössler dargelegten ökonomischen und verkehrspolitischen Ansatzpunkte haben sich auch 2009 mehrheitlich bestätigt. Das Projekt sei angesichts falscher oder unvollständiger Prognosegrundlagen völlig überdimensioniert. Sie warnen hinsichtlich der Baukostenentwicklung vor unkalkulierbaren finanziellen Risiken für Deutschland. So sei bei dem derzeit auf 5,6 Milliarden Euro geschätzten Projekt, wovon Dänemark den Hauptanteil trägt, mehr als eine Verdopplung der Gesamtkosten auf bis zu 13 Milliarden Euro möglich.
Auch ist völlig offen, wie die auf rund 840 Millionen Euro bezifferte deutsche Hinterlandanbindung finanziert werden soll. Die Kosten sind noch nicht einmal im aktuellen Bundesverkehrswegeplan einbezogen.
„Wer mitten in einer Weltwirtschaftskrise so mit Steuergeldern verfährt, muss sich dem Bürger gerade im Superwahljahr 2009 genauestens öffentlich erklären“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Miller.
Für Rückfragen:
Malte Siegert, Leiter NABU-Wasservogelreservat Wallnau
mobil 0173-9373241
und Dietmar Oeliger, NABU-Verkehrsexperte
Tel. 030-284984-1613
NABU-Gutachten zur Fehmarnbeltquerung zu finden unter www.NABU-SH.de und www.NABU.de
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Datum: 17.03.2009 - 12:15 Uhr
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