Umfrage Gesundheit: Deutsche wollen mehr Schlaf / Versicherte fordern von ihrer Krankenkasse stärkere Präventions-Unterstützung
ID: 780636
sehen die gesetzlich Krankenversicherten in erster Linie sich selbst
und nicht den Arzt in der Pflicht: Für zwei von Drei steht die
Eigenverantwortung an erster Stelle. Ausreichend Schlaf und gesunde
Ernährung rangieren dabei ganz oben auf der Liste der Maßnahmen.
Platz drei im Ranking belegt der regelmäßige Check-up beim Arzt. In
einer repräsentativen Erhebung befragte die Schwenninger Krankenkasse
1.000 gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland zur
Gesundheitsvorsorge.
Dem regelmäßigen Schlaf messen die Befragten damit noch eine
höhere Bedeutung bei als körperlicher Bewegung, das im Ranking den
vierten Platz einnimmt. "Ruhe ist für die Deutschen im immer
hektischeren Berufs- und Alltagsleben zu einem knappen Gut geworden.
Sie müssen ständig erreichbar sein, beantworten auch nach Feierabend
noch Mails und können selbst am Wochenende nicht mehr abschalten",
sagt Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger
Krankenkasse. "Das geht auf Dauer an die Substanz, wie beispielsweise
die drastische Zunahme bei Burn-out-Erkrankungen zeigt."
Die Befragung belegt zudem: Die Bereitschaft, gesund zu leben, ist
zwar vorhanden, doch es fehlt an der Umsetzung. So sagen zwei von
drei gesetzlich Krankenversicherten, sie würden gerne mehr für ihre
Gesunderhaltung tun, es bleibe im Alltag aber häufig keine Zeit dazu.
Stärkere Unterstützung wünschen sich die Befragten daher bei der
Vorsorge von ihrer Krankenkasse. Jeder Zweite fordert beispielsweise
detaillierte Informationen über empfohlene Vorsorgeuntersuchungen und
Impfungen ein. Hoch im Kurs stehen zudem gezielte Präventionsangebote
(70 Prozent).
Insgesamt sind 85 Prozent der gesetzlich Versicherten überzeugt,
mehr Engagement bei der Prävention würde sich nachhaltig positiv auf
den Gesundheitszustand der Bevölkerung auswirken. Klar ist dabei,
dass Vorsorge schon im Kindesalter beginnt. "Was Hänschen nicht
lernt, lernt Hans nimmermehr - diese Weisheit gilt auch in der
Gesundheitsprävention", sagt Siegfried Gänsler.
Um mehr für die Gesundheitsvorsorge insbesondere der kommenden
Generationen leisten zu können, als im Rahmen der eigentlichen
Kassentätigkeit bisher gesetzlich möglich ist, hat die Schwenninger
Krankenkasse deshalb als erste Gesetzliche Krankenversicherung eine
Stiftung gegründet. Sie trägt den Namen "Die Gesundarbeiter -
Zukunftsverantwortung Gesundheit" und wird im Rahmen ihrer Tätigkeit
vor allem Kinder und Jugendliche gezielt dabei unterstützen,
Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Auf diesem Weg soll
die Basis für ein nachhaltig gesundes Leben gelegt werden.
Grafiken finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.die-schwenninger.de/praeventionsstudie
Zur Schwenninger Krankenkasse
Die Schwenninger Krankenkasse befindet sich mit rund 320.000
Kunden unter den Top 20 der bundesweit geöffneten Gesetzlichen
Krankenkassen. Sitz der Zentrale ist Villingen-Schwenningen, dazu
kommen 14 Geschäftsstellen. Insgesamt beschäftigt die bundesweit
aktive Schwenninger rund 600 Mitarbeiter. Die Kasse wurde mehrfach
ausgezeichnet, unter anderem vom Deutschen Finanz-Service Institut
(DFSI) als TOP-Krankenkasse für Anspruchsvolle. Die ASSEKURATA
Assekuranz Rating-Agentur GmbH bewertete die Finanzsituation der
Schwenninger bei einer umfassenden Finanzprüfung mit der besten
Bewertungskategorie "stark". Als einzige deutsche Krankenkasse ist
die Schwenninger vom TÜV Hessen als Gesamtunternehmen
TÜV-zertifiziert. Die Schwenninger erhebt keinen Zusatzbeitrag und
wird bis 2014 darauf verzichten.
Pressekontakt:
Roland Frimmersdorf
Stabsbereichsleiter Politik/
Unternehmenssprecher
Die Schwenninger Krankenkasse
Spittelstraße 50
78056 Villingen-Schwenningen
Telefon 07720 97 27 - 11500
Fax 07720 97 27 - 12500
r.frimmersdorf@die-schwenninger.de
www.die-schwenninger.de
Büro Berlin:
Telefon 030 202 531 84
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Datum: 11.12.2012 - 08:00 Uhr
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