Krieg im Verborgenen
ID: 781708
Krieg im Verborgenen
- WWF-Report: Paramilitärische Wilderer bedrohen nationale Sicherheit und Stabilität.
- 19 getötete Ranger und 10.000 gewilderte Elefanten.
Dem WWF zufolge seien auch Leben und Gesundheit der Menschen vor Ort gefährdet, wenn die Savannen und Regenwälder leergewildert würden. Einige transnationale Regionen wie im Norden des Kongowaldblocks würden destabilisiert. Dem WWF zufolge fallen derzeit wieder bewaffnete Reiter mit Pferden und Kamelen in Zentralafrika ein. Ebenso seien paramilitärische Kampfeinheiten gesichtet worden. Die Regierung von Kamerun hat inzwischen das Militär in Alarmbereitschaft versetzt.
"Die Wilderei auf Elefanten und Nashörner hat in den vergangenen fünf Jahren bedrohlich zugenommen", so Homes. Es seien längst sicher geglaubte Naturschutzerfolge der vergangenen Jahrzehnte in Gefahr. Der WWF-Mann macht dafür vor allem die gestiegene Nachfrage in den Abnehmerländern Ost- und Südostasiens verantwortlich. Nach aktuellem Stand sind seit Anfang 2012 weit über 10.000 Elefanten aus den Wäldern und Savannen Afrikas verschwunden und allein im südlichen Afrika wurden im ablaufenden Jahr pro Tag rund zwei Nashörner erlegt. Zum Vergleich: 2007 war es gerade einmal ein gewildertes Nashorn pro Monat. Die Methoden der Wilderer würden auch für Menschen immer bedrohlicher. Allein im ersten Halbjahr 2012 sind in Afrika laut der International Ranger Federation 19 Ranger gewaltsam ums Leben gekommen.
Der von WWF in Auftrag gegebene Bericht Fighting illicit wildlife trafficking: A consultation with governments wird am Mittwoch im Rahmen eines Briefing in der deutschen UN-Botschaft in New York Diplomaten und Regierungsvertretern aus aller Welt vorgestellt.
Bildunterschrift: Allein 2012 fielen bislang über 10.000 Elefanten und 588 Nashörner der Wilderei zum Opfer. © naturepl.com, John Downer / WWF.
KONTAKT
Presseanfragen:
Roland Gramling
Pressestelle
WWF Deutschland
Tel.: 030-311 777 425
Interviews vor Ort in New York:
Volker Homes
Leiter Artenschutz WWF Deutschland
Mobil: 0151-18 85 4939
Bildanfragen:
Andreas Eistert
Bildredaktion WWF Deutschland
Tel.: 030-311 777 775
PresseKontakt / Agentur:
KONTAKT
Presseanfragen:
Roland Gramling
Pressestelle
WWF Deutschland
Tel.: 030-311 777 425
Interviews vor Ort in New York:
Volker Homes
Leiter Artenschutz WWF Deutschland
Mobil: 0151-18 85 4939
Bildanfragen:
Andreas Eistert
Bildredaktion WWF Deutschland
Tel.: 030-311 777 775
Datum: 12.12.2012 - 10:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 781708
Anzahl Zeichen: 3475
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 262 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Krieg im Verborgenen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
WWF - World Wide Fund For Nature (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Verbände fordern Umweltminister zum Handeln auf In einem gemeinsamen Brief haben die vier Verbände WWF, BUND Naturschutz, Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und Landesbund für Vogelschutz den bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber aufgefordert, endlich dafür Sorge zu tragen, dass der l
Ringen um weltgrößtes Meeresschutzgebiet gescheitert Russland blockiert internationale Bemühungen zum Schutz des Südpolarmeers ...
BREMERHAVEN, 16. Juli 2013 - Mit dem heutigen Scheitern der CCAMLR-Konferenz wurde eine entscheidende Chance für den Meeresschutz rund um die Antarktis verpasst. Die "Kommission zur Erhaltung lebender Meeresschätze in der Antarktis" (CCAMLR) konnte sich nicht darauf einigen, die weltw
Urteilsspruch mit Tiefenwirkung: BVerwG lässt Gewässerschutz europäisch überprüfen ...
WWF, NABU und BUND: Verfahrensverzögerungen sind der Preis für die Geringschätzung von Umweltbelangen Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat heute den Ausbau der Weser vorerst gestoppt und grundsätzliche Fragen zum Gewässerschutz dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Entscheidung vor
Weitere Mitteilungen von WWF - World Wide Fund For Nature
Elbe-Minister ziehen positive Bilanz zur Umsetzung des Programms zum Gewässerschutz und vereinbaren gemeinsamen Hochwasserrisikomanagementplan ...
Die Umweltminister der zehn Anrainerländer der Elbe und des Bundes haben mit Ihrer 3. gemeinsamen Elbeerklärung eine positive Zwischenbilanz zur Verbesserung der Gewässergüte an der Elbe gezogen. Die Aktivitäten zum Gewässerschutz sollen fortgesetzt und um ein gemeinsames Hochwasserrisikoma
Klare Verhältnisse für die Sonne optimieren Solar-Erträge ...
Stuhr/Bremen, 05. Dezember 2012. Es stürmt. Der Wind wirbelt Laub und Dreck auf. Es ist ein typischer Tag im Spätherbst. Eigentlich sollte der Regen die PV-Module der Solaranlage von Staub und Verschmutzungen befreien. Doch stattdessen setzen sich Rückstände aus Niederschlägen, Vogeldreck, Ac
Motorsport Arena Oschersleben wird grüner ...
Bremen/Oschersleben, November 2012. In Zeiten der globalen Erwärmung und steigender Energiepreise darf auch der Motorsport sich nicht vor der Notwendigkeit verschließen, sich für den Umweltschutz zu engagieren. Einen entscheidenden Schritt in Richtung ?grüner Motorsport? geht jetzt die Motorspo




