'StopGDA'-Kampagne aus Dänemark
"StopGDA"-Kampagne aus Dänemark
GDA-Kennzeichnung bekommt Gegenwind
(pressrelations) - (aid) - Sieben dänische Organisationen, unter ihnen die Dänische Krebsgesellschaft, die Dänische Herzstiftung und der Verbraucherrat haben die Kampagne "StopGDA" gestartet. Sie wollen verhindern, dass die GDA-Kennzeichnung Bestandteil der geplanten europäischen Lebensmittelinformationsverordnung wird. GDA steht für "Guideline Daily Amounts", zu deutsch: Richtwert für die Tageszufuhr und findet sich auf immer mehr Lebensmittelverpackungen in Form von kleinen Tonnen oder Kreisen. Das Kennzeichnungsmodell wurde ursprünglich vom Europäischen Verband für Lebensmittel und Getränke, CIAA entwickelt und wird mittlerweile von großen Herstellern und manchen Handelsketten eingesetzt. Mit diesem System können Verbraucher erkennen, welchen prozentualen Anteil Fett, Zucker, Salz, gesättigte Fettsäuren und Energie ein Lebensmittel liefert, vorausgesetzt man isst oder trinkt nur eine Portion und hat den Tagesbedarf einer erwachsenen Frau. Die Website der StopGDA-Kampagne listet zehn Argumente gegen die GDA-Kennzeichung auf. Das System sei täuschend und verwirrend, meinen die Organisatoren. Da nur "negative" Nährstoffe wie Fett, Salz und Zucker gekennzeichnet werden, können natürliche Lebensmittel wie Milch schlechter wegkommen als Erfrischungsgetränke. Diesen "Portionentrick" kritisiert die Kampagne weil Hersteller die Nährstoffangaben auf viel zu kleine Portionen beziehen. Außerdem sei das System eine Garantie dafür, dass Kinder Übergewicht bekämen, denn auch auf Kinderlebensmitteln ständen die Referenzwerte für eine erwachsene Frau. Das wären im Zweifelsfall 100 Prozent zu viel. Die Vertreter der Kampagne fordern ein klares Kennzeichnungssystem auf wissenschaftlicher Grundlage.
Ein Sprecher der CIAA wies dagegen im Pressedienst Foodnavigator.com darauf hin, dass das GDA-System laut Umfragen für Verbraucher verständlich sei. Grundsätzlich sei man aber gesprächsbereit.
aid, Gesa Maschkowski
Weitere Informationen:
http://stopgda.eu,
www.ciaa.b
aid infodienst
Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.
Heilsbachstraße 16
53123 Bonn
Tel. 0228 8499-0
Internet:
http://www.aid.de, E-Mail:
aid@aid.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 18.03.2009 - 14:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 78345
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und MedienresonanzanalysenDiese Pressemitteilung wurde bisher
533 mal aufgerufen.
(aid) - Fast jeder dritte Europäer konsumiert Energydrinks - rund 12 Prozent sogar mindestens vier- bis fünfmal in der Woche. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hervor, für die mehr als 52.00 ...
(aid) - Die "SchmExperten in der Lernküche" des aid infodienst erobern bereits seit Januar die Lernküchen der 6. bis 8. Klassen aller Schulformen. Um noch mehr Lehrerinnen und Lehrer für das praxisorientierte Unterrichtsmaterial zu beg ...
(aid) - Der Winter war lang genug, endlich wird es Frühling: Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, also ab ins Freie und die Natur genießen. Für viele Menschen mag das allerdings wie Hohn klingen, denn Pollenallergien, umgangssprachlich als ...