Lichtdoping: Blau macht schlau
ID: 783522
geringem Blaulichtanteil. Wie die Zeitschrift P.M. MAGAZIN (Ausgabe
1/2013, ab heute im Handel) berichtet, dämpft das die intellektuelle
Leistungsfähigkeit und die Stimmung. Studien belegen, dass
intelligentes Kunstlicht Kranke schneller genesen lässt. Sogar den
Verlauf von Altersdemenz kann das richtige Licht möglicherweise
abbremsen.
"Licht hat einen gewaltigen Einfluss auf unser Befinden",
bestätigt Andreas Wojtysiak vom Leuchtenhersteller Osram. Der Biologe
ist dort zuständig für das Thema "Einfluss von Licht auf den
Menschen". Die Forschungsergebnisse sind eindeutig: Sehr helle
Leuchten mit einem hohen Anteil an blauem Licht verringern zum einen
das Risiko für Winterdepressionen, zum anderen können sie
Schlafstörungen vorbeugen. Und: "Schüler können bei gutem Licht
deutlich leichter lernen und erzielen bessere Leistungen", sagt
Wojtysiak. Zu diesem Schluss kam der Wissenschaftler nach einer
Pilotstudie an zwei Schulen in Ulm, die er zusammen mit dem
TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen ZNL durchgeführt
hat. Innerhalb von drei Monaten mussten Oberstufenschüler Tests bei
unterschiedlicher Beleuchtung ablegen. "In einem optimal
ausgeleuchteten Klassenzimmer konnte nicht nur die
Lesegeschwindigkeit, sondern auch das Leseverständnis deutlich
gesteigert werden", erklärt Wojtysiak.
Mit dem Erfindungsreichtum von Forschern wird der Weg frei zu
einem intelligenten, erschwinglichen und auch Strom sparenden
Lichtdesign in Schulen, Büros, Hospitälern und Wohnungen. Wer Aufwand
und Kosten scheut, muss auf leistungssteigerndes, gesundes Licht
jedoch nicht verzichten, sondern nur häufiger und länger nach draußen
gehen. Denn die Sonne ist immer noch die perfekte Lichtquelle - und
gratis obendrein.
Pressekontakt:
Stefanie Hauck
Kommunikation/PR
Gruner+Jahr AG & Co KG
Verlagsgruppe AGENDA München
Telefon +49 (0) 89 4152-560
E-Mail hauck.stefanie@guj.de
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Datum: 14.12.2012 - 09:45 Uhr
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