Bundesliga (F): Aufatmen in Aachen
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Bundesliga (F): Aufatmen in Aachen
Frau Stahl, Saisonsieg Nummer zwei könnte der Wichtigste gewesen sein?
Ja, wir waren alle unglaublich erleichtert, vor allem, weil wir im vierten Satz ständig hinten gelegen haben und auch Satzbälle gegen uns hatten. Ob es der wichtigste Sieg war, muss sich erst zeigen, zumindest war es ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt.
Chemnitz muss jetzt immer nachlegen und auf Ausrutscher Aachens hoffen.
Ja, aber sie müssen auch noch gegen Teams spielen wie Leverkusen, gegen die sie eine Chance haben. Chemnitz ist ja nicht in schlechter Verfassung und hat auch schon Sätze geholt, wo wir nichts gekriegt haben.
In der Woche zuvor gab es bei der Alemannia einen Trainerwechsel. Reinhard Strauch hat das Amt von dem Belgier Luc Humblet übernommen. Welche Rolle hat das gespielt?
Es ist immer undankbar dem alten Trainer gegenüber, wenn man nach der Trennung als erstes einen Sieg holt. Aber wir waren taktisch hervorragend eingestellt und hatten in den Tagen zuvor viel Annahme trainiert. Beides war entscheidend für den Sieg. Das müssen wir jetzt in die Köpfe reinkriegen und dürfen nicht wieder in alte Muster verfallen.
Als Spielführerin sind sie auch gefordert, Ruhe zu bewahren, um das Team führen zu können. Das ist sicher in den letzten Wochen nicht leicht gefallen, oder?
Es blieb ja nicht viel anderes übrig, als immer optimistisch nach vorn zu gucken. Wenn wir uns früh aufgegeben hätten, wäre alles umsonst gewesen.
Immer für ein paar Punkte gut ist die Unterstützung, die Sie in eigener Halle durch die enthusiastischen Fans haben.
Am Montag war es wieder mal irre laut, so laut, dass ich oft mein eigenes Wort nicht verstanden habe. Es ist toll, wie uns die Fans motivieren und begleiten.
Sie spielen in Aachen Volleyball, leben in Duisburg und arbeiten in Oberhausen. Das ist ein beeindruckender Aufwand, den Sie da betreiben.
Ich bin mit der Mannschaft durch die 2. Liga gegangen und wollte jetzt auch oben mitspielen. In Oberhausen arbeite ich am Fraunhofer-Institut und sitze auch noch an meiner Doktorarbeit. Die Fahrerei ist schon nicht wenig, aber man verschafft sich eine Routine, alles unter einen Hut zu kriegen.
Umso schöner wäre der Lohn in Form des Klassenerhalts. Wer steigt ab?
Wir auf jeden Fall nicht.
Thilo von Hagen
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Datum: 19.03.2009 - 17:21 Uhr
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