Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Ägypten
ID: 788558
Vergleich zu der bisherigen an, dann wird deutlich: Das neue
ägyptische Grundgesetz rückt stärker in die Nähe des Islams, und
gleichzeitig garantiert es anderen Gläubigen Religionsfreiheit.
Letzteres ist eines der Beispiele, in denen durchaus ein Fortschritt
zu den Zeiten Husni Mubaraks erkennbar ist. In dessen Verfassung gab
es keinerlei Vorkehrungen für religiöse Minderheiten. Auch
Pressefreiheit wird eingeführt. Und man darf - bei aller Kritik an
dem Papier - nicht übersehen, dass schon Mubaraks Verfassung das
islamische Scharia-Recht als Grundlage der Gesetzgebung benannte. Was
die Opposition und die Weltöffentlichkeit so misstrauisch macht, sind
die Hast und die fragwürdigen Mittel, mittels derer Präsident
Mohammed Mursi seine neue Verfassung durchgedrückt hat. Die
Parlamentswahl im Februar wird zeigen, ob das Volk Mursis Winkelzüge
mitträgt.
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.12.2012 - 18:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 788558
Anzahl Zeichen: 1141
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt/Oder
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 213 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Ägypten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Märkische Oderzeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Märkische Oderzeitung
Neue Westfälische (Bielefeld): Union macht sich für Pflegekräfte stark Nicht verdient JÖRG RINNE ...
Endlich, so möchte man auf den ersten Blick glauben, endlich setzt sich die Politik einmal für die wirklich wichtigen Dinge im Leben ein. Mehr Pflegekräfte soll es nach dem Willen der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag geben. Und da die Klinikärzte ja sowieso bestens bezahlt sind, sollen
Neue Westfälische (Bielefeld): Italien nach dem Rücktritt Montis Das Experiment des Reformators JULIUS MÜLLER-MEININGEN, ROM ...
Italiens Wähler sind verwirrt. Der zuverlässige, aber beim Volk zuletzt immer unbeliebtere Mario Monti gibt dem Land eine Agenda vor, die nach seiner Meinung von der nächsten Regierung zu befolgen ist. Aber wenn stimmt, was der italienische Noch-Premier behauptet hat, dann finden die Italiener
Mitteldeutsche Zeitung: zum Berliner Großflughafen ...
Dass in Deutschland so viele große Vorhaben schieflaufen, ist kein Zufall. Die Spitzen der Konzerne und der Verwaltungen sind voll mit Juristen und Betriebswirten. Dies allein wäre noch nicht schlimm. Schlimm wird es, wenn sich diese - die in ihrem Fachgebiet exzellent sein können - be
Westdeutsche Zeitung: Verfassungsreferendum offenbart die SpaltungÄgyptens = von Anja Clemens-Smicek ...
Mohammed Mursi kann feiern - die neue, umstrittene ägyptische Verfassung. Doch im Grunde ist es nur ein Pyrrhus-Sieg, teuer erkauft mit wochenlangen, blutigen Protesten, dem Vorwurf der Wahlfälschung und einem zutiefst gespaltenen Land. Denken wir nur sechs Monate zurück: Damals hatte Mursi bei




