Neue OZ: Kommentar zu Pflege / Familie
ID: 789372
Einen Versuch war die Einführung der Familienpflegezeit allemal
wert - schließlich gibt es rund 1,5 Millionen pflegende Angehörige in
Deutschland, Tendenz steigend. Geglückt ist dieser Versuch aber
nicht.
Bis vor einem Jahr konnte sich ein Arbeitnehmer nur bei komplettem
Gehaltsverzicht eine Auszeit von bis zu einem Jahr nehmen. Verglichen
damit führte die neue Regelung immerhin zu einem Fortschritt. Doch
die äußerst dürftige Nachfrage beweist, dass die Rahmenbedingungen
nicht stimmen. So ist etwa eine Auszeit von lediglich zwei Jahren zu
kurz. Und allein auf die Freiwilligkeit der Unternehmen zu setzen
reicht auch nicht. Daher muss die Politik nach weiteren Möglichkeiten
suchen, wie sich Pflege und Arbeit besser vereinbaren lassen. Eine
schwierige Aufgabe und zugleich eine sozialpolitische
Herausforderung.
Derzeit nehmen pflegende Angehörige, die gleichzeitig berufstätig
sind, schwere soziale, finanzielle und berufliche Belastungen in
Kauf. Erziehende in der Elternzeit sind rechtlich bessergestellt.
Zugleich fehlt in vielen Unternehmen noch das Bewusstsein für die
Pflege-Problematik. Die Bereitschaft, Mitarbeitern entgegenzukommen,
ist zudem in Zeiten des Fachkräftemangels kaum gewachsen. Gefragt
sind jedoch nicht allein die Arbeitgeber. Auch Betriebsräte und
Gewerkschafter sollten für die Familienpflegezeit eintreten.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.12.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 789372
Anzahl Zeichen: 1691
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 370 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Pflege / Familie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Niederlande / Amsterdam / Eberhard van der Laan ...
Asoziale Idee Der Amsterdamer Bürgermeister Eberhard van der Laan will systematische Unruhestifter bis zu sechs Monate in Container verbannen. Der Wille ist löblich, gegen Intoleranz und Aggression vorzugehen. Doch die Stadt beschreitet mit dieser Idee einen falschen Weg. Ohne strafrec
Neue OZ: Kommentar zu Parteien / SPD / Steinbrück ...
Arbeiterführer im Schoß des Großkapitals Man mag darüber streiten, ob es ein Geschmäckle hat, dass Peer Steinbrück für ein generöses Salär eine Rede bei einer Kanzlei gehalten hat, die während seiner Zeit als Finanzminister horrende Beraterhonorare kassierte. Ein Skandal ist das abe
Neue OZ: Kommentar zu Landtagswahl / Prognose ...
Noch alles drin Drei Wochen vor der Landtagswahl ist in der Wählergunst (noch) keine Bewegung erkennbar. Auch nach der Prognose des Internetportals election.de hält der Trend zu Rot-Grün an. Gleichwohl ist Spannung angesagt, da FDP und Linke an der Schwelle zur Fünfprozenthürde stehen u
Neue OZ: Kommentar zu Parteien / Familie / SPD ...
Tücken im Detail Der familienpolitische Vorstoß von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hört sich erst einmal gut an. Denn für viele Eltern wird das Leben stressiger, nachdem sich der freudig ersehnte Nachwuchs eingestellt hat. Mit gutem Grund ist von Turbojahren oder einer "Rushho




