Ausbildung statt Studium
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Nicht jeder der die Schule mit dem Abitur beendet, möchte ein Studium beginnen. Für eine Ausbildung hingegen ist mit dem Abitur der Weg zu begehrten Ausbildungsberufen sehr oft frei.
Die Gründe sich trotz Abitur gegen ein Studium zu entscheiden, können sehr vielfältig sein. In vielen Bundesländern müssen Studiengebühren bezahlt werden und ein Studium ist immer mit einem finanziellen Aufwand verbunden. Dazu gehört auch, dass viele Studenten zwar Bafög beziehen, dies aber dann nach Ende des Studiums wieder zurückbezahlen muss und man gewissermaßen schon mit Schulden sein Arbeitsleben beginnt. Auch das neue Studiensystem mit dem Bachelor-Abschluss bietet nicht unbedingt Vorteile. Man hat diesen zwar nach drei Jahren Studium erworben, doch enthält dieser nur sehr wenige Inhalte die praxisrelevant sind und deshalb in vielen Unternehmen auch nicht so hoch angesehen ist, wie der Masterabschluss.
Für Abiturenten hat der Weg in eine berufliche Ausbildung durchaus viele Vorteile zu bieten. In vielen Berufsbereichen gelten für Abiturenten verkürzte Ausbildungszeiten und man kann vielfach schon nach zwei Ausbildungsjahren in das Arbeitsleben einsteigen. Macht man ein Studium, so braucht man hierfür zwischen drei und fünf Jahren und verdient kein Geld. In der Ausbildung hingegen ist es möglich, je gewähltem Berufsbereich zwischen 400 und 900 Euro monatlich als Ausbildungsvergütung zu erhalten. Dies ist sicherlich auch ein großes und wichtiges Argument, dass für eine Ausbildung nach dem Schulabschluss mit Abitur sprechen mag.
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Datum: 31.12.2012 - 06:10 Uhr
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