Kommen jetzt die "Herzwächter"? / Ein implantierbares kleines Gerät soll Herzpatienten vor einem Infarkt warnen
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erstmals in Europa ein Gerät implantiert, das vor einem Herzinfarkt
warnt. Es sieht wie ein Schrittmacher aus und sitzt wie dieser unter
der Haut oberhalb des Herzens. Eine Elektrode führt in die rechte
Herzkammer und überwacht das EKG. Bei Unregelmäßigkeiten vibriert ein
Taschenempfänger. Zwei Lämpchen geben die Dringlichkeitsstufe an - ob
der Patient den Notarzt rufen oder zum Hausarzt gehen sollte. "Der
`Guardian` soll Patienten mit hohem Infarktrisiko, etwa Diabetiker
mit koronarer Herzkrankheit, rechtzeitig warnen, wenn es zu einer
Durchblutungsstörung im Herzen kommt", erklärt Dr. Maximilian
Hartmann vom Herzzentrum Freiburg im Apothekenmagazin "Diabetes
Ratgeber". In den USA wurden bereits über 600 Wächter implantiert, in
Freiburg, wo das Konzept entwickelt wurde, hat man gerade damit
begonnen. Vorerst wird der Guardian nur bei ausgewählten Patienten im
Rahmen von Studien eingesetzt.
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Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
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Datum: 06.01.2013 - 09:00 Uhr
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