Neue OZ: Kommentar zu Kirche / Jahreswechsel / Bode
ID: 791423
Der Vatikan lässt sich ungewöhnlich viel Zeit bei der Auswahl des
künftigen Weihbischofs für das Bistum Osnabrück. Seit mehr als einem
Jahr warten die Katholiken auf einen Nachfolger für den 74-jährigen
Theodor Kettmann, der trotz angeschlagener Gesundheit weiter seinen
Dienst verrichtet.
Bei früheren Ernennungen von Weihbischöfen in deutschen Bistümern
lief das Verfahren schneller. Auch andere Personalentscheidungen
werden in Rom zügiger gefällt - etwa die Nachfolge des streitbaren
Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller. Er ist erst im Juli 2012
von Bayern an die römische Kurie gewechselt; seinen Nachfolger Rudolf
Voderholzer hat der Papst nach wenigen Monaten ernannt.
Offenbar prüft die Kurie die drei Kandidaten aus dem Bistum
Osnabrück besonders gründlich. Warum? Schwer vorstellbar, dass
Bischof Franz-Josef Bode ausgewiesene Romkritiker auf seine Liste
gesetzt hat. Die lange Wartezeit lässt sich als Zeichen für fehlendes
Vertrauen des Vatikans in die Ortskirche und in ihren Bischof deuten,
der über Osnabrück hinaus in der katholischen Kirche in Deutschland
Anerkennung genießt, etwa als Vorsitzender der Pastoralkommission der
Bischofskonferenz.
Ein Rebell ist Bode sicher nicht. Aber vielleicht missfällt es im
Vatikan schon, dass der Osnabrücker Bischof als kirchenpolitisch
liberaler Seelsorger eingestuft wird, der auch öffentlich über
behutsame Kirchenreformen nachdenkt.
Christof Haverkamp
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.01.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 791423
Anzahl Zeichen: 1798
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 248 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Kirche / Jahreswechsel / Bode"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Parteien / FDP / Rösler ...
Allein gegen die Staatsparteien Philipp Rösler hätte in Stuttgart einen Text von der Bedeutung der Bergpredigt vortragen können, und seine Kritiker wären nicht besänftigt gewesen. Ihr Urteil stand vorher fest, und Dirk Niebel bekannte sich nach zahlreichen stichelnden Interviews nun auch
Neue OZ: Kommentar zu Parteien / SPD / Steinbrück ...
Schadensbegrenzung Peer Steinbrück gibt sich stur und beharrt auf seinen "Wahrheiten". Was bleibt ihm auch anderes übrig? Angeschlagen versucht der Kanzlerkandidat, wieder Tritt zu fassen, nachdem er mit unbedachten Anmerkungen über Kanzlerbezüge den Wahlkampfauftakt der SPD ve
Neue OZ: Kommentar zu Islam / Deutschland / Religiöser Rassismus ...
Nicht die Augen verschließen Islamfeindlich? Ich doch nicht, wird mancher denken, der von den Beobachtungen der Sozialforscher liest. Doch wo beginnt Rassismus? Schon bei demjenigen, der lieber nicht in ein Haus zieht, in dem vor allem Muslime leben? Der überrascht ist, wenn eine Kopftuch t
Neue OZ: Kommentar zu Wahlen / Landtagswahl / Niedersachsen ...
Noch viel Spielraum Jetzt geht es in die Vollen! Mit dem Start der heißen Wahlkampfphase werfen die Parteien alles in die Waagschale, um noch unentschlossene Wähler für sich zu gewinnen. Und dieses Potenzial ist enorm. Nach der jüngsten Umfrage hat sich fast die Hälfte der Wahlberecht




