Schweinebestand weiter gestiegen
ID: 792817
Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) rund 28,3 Millionen Schweine gehalten. Damit
stieg der Schweinebestand innerhalb des letzten halben Jahres um rund
0,5 %. Gleichzeitig ging die Zahl der Betriebe, die mindestens 50
Schweine oder 10 Zuchtsauen hielten, um 1,7 % zurück.
Innerhalb des Schweinebestandes gab es unterschiedliche
Entwicklungen: Ein deutliches Wachstum der Bestände gab es vor allem
bei den Mastschweinen, deren Zahl sich gegenüber Mai 2012 um rund 2,9
% auf knapp 12,4 Millionen Tiere erhöhte. Einen Rückgang gab es
hingegen bei den Zuchtsauen. Während im Mai knapp 2,2 Millionen
Zuchtsauen gehalten wurden, reduzierte sich die Zahl der Tiere bis
November 2012 um rund 2,7 %. Entsprechend ging auch die Zahl der
Ferkel um 2,2 % auf 8,1 Millionen Tiere zurück. Eine Ursache hierfür
könnte die geänderte Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sein.
Diese schreibt ab 1. Januar 2013 erweiterte Anforderungen an die
Haltung von Zuchtsauen vor, die von vielen Haltern umfangreiche
Investitionen erfordern.
Der Rinderbestand stieg im vergangenen Halbjahr um 0,2 % auf rund
12,5 Millionen Tiere. Die Zahl der Milchkühe blieb nahezu konstant
bei 4,2 Millionen Tieren. Bei den Schafen gab es im November 2012 im
Vergleich zu November 2011 einen Rückgang um rund 1,7 % auf 1,6
Millionen Tiere.
Eine ausführliche Analyse findet sich unter www.destatis.de >
Zahlen & Fakten > Land- und Forstwirtschaft im Themenbereich
"Viehbestand". Lange Zeitreihen können über die Tabellen 41311-0001
bis 41311-0006 in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabelle sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
www.destatis.de/presseaktuell zu finden.
Weitere Auskünfte gibt:
Claudia Reuter, Telefon: (0611) 75-8627, www.destatis.de/kontakt
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de
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Datum: 09.01.2013 - 08:00 Uhr
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