Auf der sicheren Seite
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Auf der sicheren Seite
Die Palusol® SW-Brandschutzplatten der BASF sind jetzt auch nach britischem Standard zertifiziert: Brandschutztüren mit Palusol SW wurden erfolgreich darauf gestestet, einem Feuer für 30 bzw. 60 Minuten Widerstand zu leisten. Türhersteller, die Märkte mit britischen Brandschutzstandards beliefern, sparen mit der BASF-Zulassung Kosten bei der Eigenentwicklung und der brandrechtlichen Sicherheitsprüfung ihrer Türen. Auch können sie mit weniger Aufwand ihr Designsortiment erweitern. In Europa müssen Türproduzenten jeden Türtyp auf Brandsicherheit prüfen lassen, die Bestimmungen unterscheiden sich von Land zu Land.
Einkaufsvorteil für Türhersteller
Mit der britischen Zulassung von Palusol SW, d.h. Palusol-Brandschutzplatten als Sandwichsystem mit hochdichten Faserplatten (HDF), können verschiedene Türarten mit unterschiedlichen Brandwiderständen hergestellt werden. Die Zertifikate beziehen sich auf den britischen Standard 476 (Abschnitt 22) und gelten für ein- und zweiflügelige Türsysteme. Alle Zertifikate basieren auf der Prüfung von echten Füllungstüren (flache, aufgedoppelte und profilierte Einzel- oder Mehrfachfüllungen). Die Türsysteme (Rahmen und Holzzarge) für 30 bzw. 60 Minuten Brandwiderstand wurden in Weichholzausführung getestet und zertifiziert.
Für die Herstellung von Palusol SW werden ausschließlich HDF-Platten der Emissionsklasse E1/E0 mit einem Formaldehyd-Grenzwert von 0,1/0,05 ppm verwendet. Auch in Großbritannien arbeitet die BASF mit Palusol-Verarbeitern zusammen: So können alle aufschäumenden Brandschutz-Materialien aus einer Hand bezogen werden, was für den Türproduzenten einen Einkaufsvorteil bedeutet.
Weitere Zertifizierungen
In anderen Ländern sind verschiedene Palusol-Sandwiches bereits als Bauteile oder Bauteilkomponenten erfolgreich auf Brandwiderstand getestet. Beispielsweise sind bestimmte, speziell für die USA entwickelte Palusol SW-Platten zertifiziert, einem Feuer 20 bis 90 Minuten lang Widerstand zu leisten.
Vorbeugender Brandschutz
Palusol-Brandschutzplatten sind seit über 30 Jahren baurechtlich zugelassen, nach DIN 4102-A2 klassifiziert und dienen dem passiven Brandschutz, z.B. in Feuerschutztüren, Brandschutzverglasungen, Sicherheitsschränken und Brandschotts. Palusol besteht im Wesentlichen aus Natriumsilikat und Glasfasern, die mit Epoxydharz überzogen und gehärtet werden. Bei Temperaturen über 100°C schäumen die Platten unter Blähdruck auf, wobei ein feinporiger, druckfester, nicht-brennbarer und hitzedämmender Schaum entsteht. Er füllt Fugen und Spalten und verhindert so für eine bestimmte Zeit, dass sich Wärme, Feuer und Rauch ausbreiten. Palusol SW gibt es in unterschiedlichen Kombinationen von einer Palusol-Platte mit einer HDF bis hin zu mehrschichtigen Sandwichstrukturen.
Weitere Informationen unter www.palusol.de .
Dr. Ulla Biernat
Telefon: +49 621 60-42241
Fax: +49 621 60-49497
ulla.biernat@basf.com
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Datum: 23.03.2009 - 17:41 Uhr
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