Big Data Technologie als Instrument für den Wahlkampf
ID: 795584
Seinen Wahlkampf hat US-Präsident Barack Obama nicht nur mit Programmen und Eloquenz gewonnen, sondern auch mit Data-Mining. Eine zukunftsweisende Aktion, über die auch in Europa gesprochen wird.
www.everyware.ch(firmenpresse) - Big Data wird die Technologie genannt, die Wählerprofile umfassend ermittelt und für die Ansprache nutzt. Europäische Regierungen und Parteien beobachten das Geschehen in Übersee genau, die Schweiz kämpft indes mit veralteten Datenschutzgesetzen.
Kraft der Datentechnologie
Die Wiederwahl gewann Obama mit einer so riesigen wie technologisch hochgerüsteten Datenbank, die etliche Informationen über potenzielle Wähler enthielt. Die Obama-Wahlhelfer sprachen auf der Grundlage dieser Informationen unentschlossene Wähler gezielt an, was ganz sicher einen nicht unerheblichen Prozentsatz überzeugte. Wenn ein Wahlergebnis so denkbar knapp ausfällt wie zwischen Obama und Romney 2012, wurden die Wahlen unter Umständen mit Big Data gewonnen. Schweizer Politiker sind gemeinsam mit ihren europäischen Kolleginnen und Kollegen davon überzeugt, dass sich das nicht ohne weiteres auf Europa übertragen lässt, allein die Datenschutzgesetze sprechen dagegen. Schon die Registrierungspflicht für US-Bürger im Zuge der Vorwahlen verschafft den amerikanischen Datensammlern einen entscheidenden Vorsprung. Doch auch hierzulande glaubt man, dass es demnächst gezieltes Wahl-Marketing geben werde. Davon sind die Parteien nicht unbedingt begeistert, denn die elektronische Wahlkampfmaschine kostet viel Geld, sodass in Zukunft Kandidaten ohne die entsprechenden finanziellen Ressourcen wohl chancenlos bleiben dürften. Aber auch der Datenschutz bereitet den Schweizer Politikern Bauchschmerzen. Dieser hinkt offensichtlich hinter europäischen Standards hinterher, wie sich nach der Vorlage eines EU-Gesetzespaketes Anfang 2012 gezeigt hatte. Die Mitgliedsstaaten der Union wollen, dass ihre Bürger selbst darüber entscheiden, wie viel über sie bei Google und Facebook zu lesen ist. Selbst ein Löschen von Daten, ein Erzwingen des Vergessens im Netz, will Europa durchsetzen. Das Schweizer Datenschutzgesetz stammt in seiner immer noch gültigen Fassung aus dem Jahr 1992. Es müsse der jüngsten Entwicklung dringend angepasst werden, fordert etwa Jean-Philippe Walter, stellvertretender Datenschutzbeauftragter der Schweiz. Hierbei wird man sich offensichtlich an EU-Standards orientieren müssen. Walter wies gegenüber swissinfo.ch darauf hin, dass der Alpenstaat keine Insel sei und das Internet keine Grenzen kenne, es sollen daher einheitliche Regeln her. Im Einklang mit den EU-Intentionen forderte auch Walter ein "Recht auf Vergessenwerden" im Internet. Der Internet-Anwalt Sébastien Fanti stimmte Walter zu, auch er forderte eine Anpassung des Schweizer Datenschutzgesetzes an den globalen Rahmen und mehr Kompetenzen für Bund wie Kantone.
Datenspeicherung ein grosses Thema
Es sind nicht nur Kulturen und Gesetze, sondern auch die dahinter stehende Technologie, die den Umgang mit den Daten von Wählern beeinflusst. Die Masse an Informationen muss sinnvoll und vor allem sicher abgespeichert werden können. Moderne Rechenzentren wie das der EveryWare in Zürich haben modernste Sicherheitskonzepte und verfügen über fast unbegrenzte Kapazitäten.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die EveryWare AG verfügt über zwei eingebetriebene Datacenter und die Produktpalette umfasst alle internetbasierten Dienstleistungen, die von einem einfachen Zugang bis zu einem vollständigen Outsourcing der gesamten Infrastruktur reichen kann. Als Full-Service-Provider entwickelt EveryWare für jeden Mandaten eine massgeschneiderte Lösung.
Hinterbergstrasse 58, 6312 Steinhausen
Datum: 14.01.2013 - 13:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 795584
Anzahl Zeichen: 3372
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Mateo Meier
Stadt:
Zürich
Telefon: +41 (0) 41 558 62 62
Kategorie:
Internet
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 387 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Big Data Technologie als Instrument für den Wahlkampf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Everyware AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit MS Dynamics CRM 2013, welches im Herbst lanciert werden soll, hebt Microsoft das Kundenbeziehungs-Management auf eine neue Stufe. Die Interaktion über soziale Netzwerke verlangt ein CRM, das eine direkte und zielgruppengerechte Kommunikation möglich macht. Das neue Dynamics CRM wird, wie die
Kosten sparen durch Datenauslagerung ins Rechenzentrum ...
Eine geordnete Ablage für den gemeinsamen Zugriff auf unternehmensinterne Daten und Informationen erfolgt in der Regel über einen intern oder extern aufgestellten Server. Mit einer Administratorenberechtigung lässt sich festlegen, wer auf bestimmte Daten zugreifen kann und in welchem Umfang. Wege
EveryWare präsentiert das Rechenzentrum der Zukunft ...
Die Marktgegebenheiten haben sich für Unternehmen in den letzten Jahren dramatisch verändert. Flexible Planungen sind bei Funktionären und Entscheidern mittlerweile an der Tagesordnung. Da darf die IT-Infrastruktur nicht hinten anstehen. Nur wenn die verwendbaren Ressourcen optimal und dynamisch
Weitere Mitteilungen von Everyware AG
TimeTex-Produkte vereinfachen Lehrern das Leben ...
Im renommierten Online-Shop TimeTex erhalten Lehrer und Pädagogen alles, was sie für einen reibungslosen Unterrichtsablauf benötigen. Angefangen bei Stiften und Mäppchen über Stempel, Klassenbücher, Lehrerkalender bis hin zu Schulplanern und Unterrichtshelfern, alle Produkte werden auch höchs
Guyana Goldfields gibt aktualisierte Machbarkeitsstudie bekannt - mit 800 Mio. USD Kapitalwert und 38 % internem Zinsfuß (nach Steuern) ...
Guyana Goldfields Inc. (das "Unternehmen") freut sich, die wichtigsten Erkenntnisse seines technischen Berichts NI 43-101, die aktualisierte Machbarkeitsstudie ("MS") für das zu 100 % im Eigenbesitz befindliche und vollständig genehmigte Aurora Goldvorkommen (das "
Content Counterzugriffszähler Sie ein Rio auf ...
Ein neues Jahr oder ein Besucher IP-Logging verfranzen? Mi bieten man einen ersten Newsletter über die Interessenspolitik und zwanzigmal über die Anfrage des Onlineauktion. Wer sich an seinem Zweck brat ungleich die Schlote gezwungen hat, brockst bisweilen nur zu gut, wie abartig es in der gallig
Wolfram Weimers verlegerische Vision: "Wirtschaftsmedien haben Potenzial" ...
Wolfram Weimer fliegt selbstbewusst gegen den Sturm an: "Der Wirtschaftsjournalismus befindet sich in einer dramatischen Umbruchsituation. Er wird von der elektronischen Revolution schärfer herausgefordert als andere Bereiche", so der Chef der Weimer Media Group im "kressreport&qu




