Mut zur Veränderung
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Die Pharmabranche ist im Umbruch. Die DUW hat ermittelt, welche Kompetenzen im Berufsalltag gefragt sind
Vielfältige Karrierechancen
Die Pharmabranche bietet Hochschulabsolventen aus den verschiedensten Bereichen gute Karriereaussichten. Der Wirtschaftszweig wächst kontinuierlich, und sogar während der Wirtschaftskrise stieg die Zahl der Beschäftigten in Deutschland an, so die Bundesagentur für Arbeit. Das größte Betätigungsfeld für Mediziner, Pharmazeuten und Chemiker ist der Bereich Forschung und Entwicklung. Fachfremde Quereinsteiger wie Betriebswirte oder Juristen werden für Controlling, Marketing, Vertrieb und die Bereiche Zulassungen oder Patente gesucht. Ganz ohne medizinisches Fachwissen geht es allerdings auch hier nicht.
Vom Innovationsdruck profitieren
Derzeit verlieren zahlreiche umsatzstarke Medikamente ihren Patentschutz - eine schwierige Situation für die Unternehmen, die dadurch mitunter Milliardenverluste verkraften müssen. "Auf diese Herausforderung haben sich viele Unternehmen seit Jahren vorbereitet - mit Fusionen, Übernahmen, Indikationserweiterungen oder auch Investitionen in neue Forschungsprojekte", sagt Dr. Roswitha Grassl, Programmleiterin Drug Research and Management an der DUW. So geht auch der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) für die Zukunft von einer wachsenden Zahl neuer Medikamente aus. Diese Entwicklungen gehen mit einem hohen Bedarf an Spezialistinnen und Spezialisten einher, die diesem Wandel gewachsen sind und ihn gestalten können. "Der Markt und das Wettbewerbsumfeld in der Pharmaindustrie verändern sich aktuell sehr schnell", beobachtet Grassl. "Doch auch wenn die Lage für die Unternehmen schwierig ist: Für Bewerberinnen und Bewerber ergeben sich daraus gute Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten."
International, wissbegierig und geduldig
In den meisten Pharmaunternehmen arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fachübergreifend in immer wieder in neuen Projektteams zusammen. Wer hier Verantwortung übernehmen will, sollte kommunikativ stark sein und soziale Kompetenzen mitbringen. "Die Pharmabranche ist international ausgerichtet. Englisch ist absolute Grundvoraussetzung, und virtuelle Kommunikationswege sind selbst-verständlich", weiß Yukiko Elisabeth Kobayashi. Sie ist Director Human Resources Development bei dem Pharmaunternehmen AstraZeneca. In dem Berufsfeld muss man bereit sein, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und Neues zu lernen. Geduld und eine hohe Frustrationstoleranz gehören mit zum Anforderungsprofil. Denn der Weg zum fertigen Medikament ist lang, und viele Produktideen schaffen es nie bis zur Zulassung. "Diese Kompetenzen fördern wir gezielt mit verschiedenen Maßnahmen", so Kobayashi. "Neben Inhouse-Trainings und Projekten 'on the job' kommen zum Beispiel interaktive Blended-Learning-Formate, Mentoring und Shadowing zum Einsatz." Unternehmen, die nicht in die Kompetenzentwicklung ihrer Belegschaft investieren, werden angesichts der hohen Marktdynamik zu den Verlierern am Markt gehören. "Gerade multinationale Pharmaunternehmen organisieren sich flacher und flexibler. Damit fordern wir mehr Verantwortung und Widerstandsfähigkeit von jedem Einzelnen", erklärt Kobayashi. "Nur wer hier auf dem Laufenden bleibt und den Wandel mitträgt, ist auch langfristig wettbewerbsfähig."
Akademische Weiterbildung
Mit den viermonatigen berufsbegleitenden Zertifikatsprogrammen Clinical Research and Regulatory Affairs sowie Pharmaceutical Basics of Drug Development bietet die DU insbesondere Quereinsteigern komprimiertes Grundlagenwissen in Teilbereiche der Arzneimittelforschung und -entwicklung.
¹ Im Rahmen der Studie "Talent- und Kompetenzmanagement" der DUW befragte Forsa im August 2011 insgesamt 1.005 Erwerbstätige. Die Studie zeigte: Jeder fünfte Erwerbstätige (22 Prozent) fühlt sich im Beruf entweder über- oder unterfordert. Parallel befragte die DUW Personalexpertinnen und -experten aus Unternehmenspraxis und Wissenschaft zum aktuellen Stand des Kompetenz- und Talentmanagements deutscher Unternehmen. Mehr Informationen zur Studie und zum Thema Kompetenzmanagement unter http://www.duw-berlin.de/de/presse/duw-studie.html.
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Datum: 14.01.2013 - 12:55 Uhr
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