Schwäbische Zeitung: Auf den Preis kommt es an
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finanziell und gedanklich genügend Spielraum haben, um sich um ihre
und die Zukunft ihres Planeten zu sorgen. Allerdings zeigt sich auch,
dass die Deutschen zwar das Problem erkennen, aber nicht immer danach
handeln. So scheitert der Umweltschutz häufig am Geldbeutel. Teure
energieeffiziente Geräte werden nicht entsprechend gekauft. Die einen
können sie sich schlicht nicht leisten, die anderen sind zu geizig.
Auch beim Strom gilt: Der Preis entscheidet. So sparen die meisten
Menschen Strom nicht in erster Linie wegen der Umwelt, sondern weil
sie weniger Geld ausgeben. Die Aufgabe der Politik ist also, für
bezahlbaren Strom, aber auch für günstige energieeffiziente Geräte zu
sorgen. Sinnvoll wäre beispielsweise auch, die energiesparende
Dämmung von Wohnhäusern steuerlich absetzbar zu machen. Es ist
schwach, dass sich für Umweltminister Peter Altmaier aus der Studie
keine Maßnahmen ergeben.
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Datum: 18.01.2013 - 21:10 Uhr
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