WEF-Gründer Klaus Schwab empfiehlt weiteren Sozialabbau
ID: 799766
WEF-Gründer Klaus Schwab empfiehlt weiteren Sozialabbau
Alternativen: Weltsozialforum im März in Tunis
Alter Summit im Juni in Athen
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert das so genannte Weltwirtschaftsforum, das am morgigen Dienstag in Davos beginnt.
"Wie jedes Jahr werden sich die in Davos versammelten Regierungsmitglieder und Konzernchefs als tief besorgt über den Zustand der Welt in Szene setzen, während sie gleichzeitig mit ihrer Schockstrategie den neoliberalen Umbau der Weltwirtschaft weiter vorantreiben", stellte Alexis Passadakis vom bundesweiten Attac-Rat fest. "Dabei zeugt das Motto 'Resilient Dynamism' - also widerstandsfähige Dynamik - angesichts der von den Kürzungsprogrammen in Gang gesetzten Verarmungsspirale in Südeuropa von besonderem Zynismus."
Die Eurozonen-Krise und die ökonomische Lage in den USA werden erneut zu den vorrangigen Themen beim WEF gehören. Doch auch wenn der WEF-Risikobericht 2013 die größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich mittelfristig sogar als große weltweite Gefahr einstuft, rechnet Attac nicht mit einem Umdenken in Davos. So empfiehlt WEF-Gründer Klaus Schwab in seinem neusten Buch (www.weforum.org/re-emergence-europe) weitere Kürzungen bei Löhnen und Sozialtransfers, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.
"Jedes Jahr endet das Treffen in Davos mit dürren Bekenntnissen zu einem Wirtschaftssystem mit menschlichem Antlitz. Tatsächlich forciert wird aber immer nur der finanzmarktgetriebene Kapitalismus", sagte Kerstin Sack vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. "Anstatt sich mit den Eliten der Wirtschaft zu treffen, sollte die Bundesregierung die von der Krise Betroffenen zu Rate ziehen. Die sozialen und demokratischen Alternativen liegen auf dem Tisch." Attac und andere Organisationen haben immer wieder einen Stopp der Austeritätspolitik gefordert, die vor allem die Länder im Süden Europas immer weiter in die Krise stürzt.
Stattdessen gelte es, die Finanzmärkte effektiv zu regulieren und den vorhandenen Reichtum umzuverteilen - unter anderem durch eine europäisch koordinierte Vermögensabgabe und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.
Alternativen von unten erarbeiten die weltweiten sozialen Bewegungen beim Weltsozialforum - der Gegenveranstaltung zu Davos. Dazu treffen sie sich in dem diesem Jahr ausnahmsweise nicht parallel zum WEF, sondern kommen vom 26. bis 30. März in Tunis (Tunesien) zusammen - dem Ausgangspunkt der nordafrikanischen Rebellionen (www.fsm2013.org/en)
Vom 7. bis 9. Juni treffen sich die sozialen Bewegungen Europas zu einem Alternativengipfel (Alter Summit) in Athen (www.altersummit.eu/).
Attac beteiligt sich an beiden Treffen.
Attac Deutschland
Münchener Str. 48
60329 Frankfurt/M
Deutschland
Telefon: 069/900 281-42
Telefax: 069/900 281-99
Mail: presse@attac.de
URL: http://www.attac.de
PresseKontakt / Agentur:
Attac Deutschland
Münchener Str. 48
60329 Frankfurt/M
Deutschland
Telefon: 069/900 281-42
Telefax: 069/900 281-99
Mail: presse(at)attac.de
URL: http://www.attac.de
Datum: 21.01.2013 - 12:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 799766
Anzahl Zeichen: 3382
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 245 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WEF-Gründer Klaus Schwab empfiehlt weiteren Sozialabbau"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Attac Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Attac und Aktion Agrar gegen Milchüberproduktion und Billigexport von Milchpulver Bestärkt durch die große Demonstration "Wir haben Agrarindustrie satt"!" am Samstag in Berlin, haben das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die Aktion Agrar eine Kampagne für faire M
Attac erlegt CETA-Monster ...
Neujahrsaktion gegen Freihandelsabkommen EU-Kanada + Montag, 4. Januar 2016, 11 Uhr + Vor dem Bundestag, Platz der Republik 1, Berlin Aktivistinnen und Aktivisten von Attac erlegen vor dem Bundestag das CETA-Monster. Mit dieser Aktion setzt das globalisierungskritische Netzwerk am kommenden
WTO-Konferenz: USA und EU erhöhen Druck auf Entwicklungsländer - Attac fordert Debatte über Alternativen zur Welthandelsorganisation ...
ac fordert Debatte über Alternativen zur Welthandelsorganisation Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass auch die gestern in Nairobi begonnene 10. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) das Versprechen nicht einlösen wird, die Interessen der Länder des Südens in den Mittelpunkt zu
Weitere Mitteilungen von Attac Deutschland
Gröhe: Vor 50 Jahren wurde Grundstein für deutsch-französische Freundschaft gelegt ...
In der Ehe spricht man nach 50 Jahren von "goldener Hochzeit". Gold steht dabei für etwas Wertvolles, Stabiles, für etwas ganz Besonderes. Nun feiern wir, Frankreich und Deutschland, unser beeindruckendes 50-jähriges, unser "goldenes" Jubiläum. Auch diese tiefe Freundschaft
Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion in Wildbad Kreuth ...
SEEHOFER: "EINE CSU, DIE ZUHÖRT, VERSTEHT UND HANDELT" Der CSU-Vorsitzende und Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat in seiner Rede auf der Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion in Wildbad Kreuth die eigenständige bayerische Identität hervorgehoben: "Die prächtige
Gröhe: Vor 50 Jahren wurde Grundstein für deutsch-französische Freundschaft gelegt ...
Berlin, 21. Januar 2013 007/13 Anlässlich des 50. Jahrestages des Élysée-Vertrages und morgigen Festaktes in Berlin erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe: In der Ehe spricht man nach 50 Jahren von "goldener Hochzeit". Gold steht dabei für etwa
Der Tagesspiegel: Linkspartei zieht mit acht Leuten an der Spitze in den Bundestagswahlkampf ...
Die Linkspartei zieht mit einem achtköpfigen Spitzenteam in den Bundestagswahlkampf 2013. Darauf hat sich der am Montag tagende Parteivorstand verständigt, wie der Tagesspiegel in seiner Onlineausgabe unter Berufung auf Teilnehmer berichtete. Zu dem Team gehören demnach außer Bundestagsfrakti




