Hape Kerkeling exklusiv in HÖRZU: Der wahre Grund für seine Fernsehpause
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Verleihung der GOLDENEN KAMERA von HÖRZU live in Berlin (ZDF, 20.15
Uhr). Es ist seine erste Moderation nach einem Jahr Fernsehpause:
"Die GOLDENE KAMERA ist immer wie eine große Wundertüte. Ich begegne
den Größten der Großen auf der Bühne", sagt der 48-Jährige im
Exklusiv-Interview mit HÖRZU. "Nach einem Jahr Fernsehabstinenz ist
es so, dass ich mich frage: Kann ich das noch? Und das wird sich in
den ersten drei Minuten zeigen. Aber ich bin sehr zuversichtlich,
dass es einigermaßen wird." Vor jeder Sendung überlege er sich, was
er selber auf der Bühne machen könne, und verrät: "Da haben wir in
diesem Jahr noch originellere Ideen als im letzten."
Der 48-Jährige spricht offen über den Grund seiner Fernsehpause:
"Ich mache diesen Beruf seit 29 Jahren, und um sich diese
Leidenschaft zu erhalten, muss ich mich zwischendurch rausnehmen, um
wieder richtig Lust auf das zu haben, was ich da auf der Bühne
treibe." Es ist aber nicht so, dass er sich in der Zeit zurückgelehnt
hat: "Ich arbeite an einem Buch, das irgendwann mal erscheinen wird.
Und ich mache Musik. Für mich selber. Ich komponiere. Im Prinzip ist
im Sommer ein ganzes Album entstanden." Er lässt offen, ob es jemals
veröffentlicht wird. Der Moderator sieht die Auszeit als Geschenk:
"Das ist ein großer Luxus, für den ich sehr dankbar bin." Ihm gehe es
vor allem darum, sich zeitweise aus der Öffentlichkeit
herauszunehmen. "Ich habe es selbst satt, ständig etwas über mich zu
lesen. Ich gehe mir selber auf den Keks. So finde ich den Abstand zu
der Medienfigur, die ich darstelle. Ich bin nicht mein Image. Das ist
vielleicht Teil meiner Person, aber ich bin nicht nur das. Um mich da
wiederzufinden, brauche ich zwischendurch eine Pause."
Hape Kerkeling verrät, dass es nicht mehr viele solcher großen
Auftritte wie die Moderation der 48. GOLDENEN KAMERA von HÖRZU geben
wird. Er bestätigt, dass er mit 50 Jahren aufhören will - das wäre im
Dezember 2014. "Ich werde natürlich weiter arbeiten, und man wird
mich hier und da im Fernsehen und auch irgendwo im Kino vielleicht
noch sehen, aber dass ich dann noch große Showreihen moderiere, halte
ich für ausgeschlossen."
Aus seinem Alltag erzählt er, dass die Digitalisierung für ihn
nicht nur ein Segen ist: "Wenn ich in einer Pizzeria sitze, muss ich
damit rechnen, dass ein Foto gemacht wird, und es landet bei Twitter
oder Facebook. Ist schon oft genug passiert. Das sind Momente, in
denen ich denke: Ja, der alte, kluge Gottschalk hat das schon richtig
gemacht, als er in die USA gezogen ist." Hat Hape Kerkeling selbst
mal darüber nachgedacht, ins Ausland zu ziehen? "Ich habe das mal
probiert, aber es geht nicht. Ich kriege Heimweh und will zurück." Er
habe Sehnsucht nach "ganz simplen Dingen: Menschen, Brot, Leberwurst,
Schnee, Kirchenglocken".
Pressekontakt:
Alle Aussagen und Inhalte nur bei Nennung der Quelle HÖRZU frei. Das
ganze Interview mit Hape Kerkeling erscheint am 1. Februar 2013 in
HÖRZU. Redaktioneller Ansprechpartner: Mirja Halbig, Chefreporterin
HÖRZU, Tel. 040/34724124, mirja.halbig@axelspringer.de
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Datum: 23.01.2013 - 11:48 Uhr
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