Selbstfahrender Audi könnte 2016 in Serie gehen
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Markteinführung mit dem A8 geplant - Kosten drastisch reduziert
Dabei zielt Audi offenbar besonders auf Kunden in Japan und den USA. Durch den dichten Verkehr in den Ballungsräumen erwartet Audi dort eine stärkere Nachfrage nach selbstfahrenden Systemen als in anderen Märkten. So soll der A8 beispielsweise selbst in eine Garage einfahren und im Stau selbstständig steuern können.
Den Aufpreis für das pilotierte Fahren will Audi durch die Verwendung von zahlreichen, serienmäßigen Assistenten reduzieren. Weder die elektromechanische Lenkung noch das Bremssystem müssen modifiziert werden. Die hohen Kosten für den völlig neu entwickelten Laser, der zusätzlich zur Kamera, den Ultraschallsensoren und den Radareinheiten die Fahrbahn und Straßenränder scannt, hat Audi massiv gesenkt. Lagen die Kosten bislang in der Höhe eines Kleinwagens, hat Audi gemeinsam mit den Zulieferern Ibeo Automotive Systems (Deutschland) und Valeo (Frankreich) einen Laserscanner für die Serie entwickelt, der nur einen dreistelligen Euro-Betrag kosten soll. Der Laser ist zudem so kompakt, dass er im vorderen Kühlergrill genügend Platz findet.
Schon jetzt scheint das System ausgesprochen zuverlässig zu funktionieren. "Auf den 37.000 Kilometern, die wir bisher gefahren sind, waren noch keine menschlichen Korrektur-Eingriffe notwendig", sagte Audi-Entwickler Björn Giesler der auto motor und sport.
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Datum: 23.01.2013 - 13:13 Uhr
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