CharityWatch.de warnt vor einigen Spendenorganisationen

CharityWatch.de warnt vor einigen Spendenorganisationen

ID: 80628

Jeder Fall ist ein kleiner Skandal – Insgesamt werden Spendengelder in Millionenhöhe verschwendet



(firmenpresse) - Keine andere Branche lebt so stark vom Vertrauen wie jene der Spendenorganisa-tionen. Als Gegenleistung für seine Zahlung bekommt der "Kunde" Spender keine Ware, keine Dienstleistung, sondern ausschließlich einen imaginären Beitrag für ein besseres Gewissen. Wie viel das "Wert" ist und ob er wieder spendet, hängt davon ab, wie er die betroffene Organisation, das unterstützte Projekt einschätzt, wie effektiv und sinnvoll er glaubt, dass sein Geld verwendet wurde. Leider fragen in der Praxis viel zu wenige Spender genau nach, was mit ihrem Geld passiert. Die aktuelle Finanzkrise wird diesen Umstand vielleicht ändern. Zu viel Vertrauen in einst durch nichts zu erschütternde Bereiche wie etwa die Integrität der Banken wurde zerstört. Zu viel Unsicherheit ist entstanden.

Leider verdient auch eine Reihe von gemeinnützigen Organisationen das Vertrauen ihrer ahnungslosen Unterstützer nicht. Da wäre zum Beispiel der Tierschutzverein Terra Mater Umwelt- und Tierhilfe e.V.. Die bloße Frage nach einem Jahresbericht führte zu üblen Beschimpfungen. Ebenfalls Zweifelhaftes fand CharityWatch.de beim Bund Deutscher Tierfreunde e.V. heraus. Und der Bundesverband Rettungshunde e.V. verwendet trotz Empfehlung durch den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker einen Großteil seiner Einnahmen für Spendenakquise.

Doch leidet nicht nur der Tierschutzbereich unter unseriösen Geldeinsammlern. So ist etwa die Präsidentin Ute Harms von World Mercy Fund und ihrem deutschen Ableger WMF Barmherzigkeit e.V. absolut keine Empfehlung wert. Mit sehr zweifelhafter Spendengewinnung fiel zudem das St. Josefs Indianer Hilfswerk e.V. auf. Und viele weitere Beispiele für die unsachgemäße Verwendung der Spendengelder wären zu nennen.

Ein Grund nicht mehr zu spenden? Nein! Die Spreu vom Weizen zu trennen, muss das Ziel sein. Und CharityWatch.de hat sich dieses Ziel zur Aufgabe gemacht. Damit unseriöse Spendensammler nicht auch in Zukunft Vertrauen zerstören. Vertrauen, das wichtig ist, um Leben zu retten. Aber der Kampf hat eben erst begonnen. Spendengelder dorthin zu bringen, wo sie effektiv und wirksam zur Verringerung von Leid beitragen. Gerade jetzt, in den Zeiten der Finanzkrise, in der die Not vieler Menschen wächst.



Wer mehr über die hier erwähnten Fälle und eine Reihe anderer erfahren will, kann unter www.charitywatch.de näheres nachlesen.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Stefan Loipfinger, geboren 1968 in Wasserburg am Inn, arbeitet heute als freier Wirtschaftsjournalist in Rosenheim. Seit 15 Jahren sind sein Spezialgebiet die offenen und geschlossenen Immobilienfonds, Medien-, New Energy-, Schiffs- und Private Equity-Beteiligungen. Häufig wird er als der „Fondspapst“ (Die Welt) oder als einer der führenden Experten in diesem Gebiet bezeichnet. Er ist regelmäßiger Studiogast des Nachrichtensenders n-tv und tritt immer wieder in Wirtschaftsmagazinen der öffentlich rechtlichen wie auch privaten Fernsehsender auf. Zu seinen Auftraggebern zählte quasi die komplette Riege der überregionalen Tageszeitungen sowie der deutschen Wirtschafts- und Nachrichtenmagazine.

Im Juni 2004 initiierte er sehr erfolgreich einen eigenen Online-Branchendienst, der heute vom Berliner Welther-Verlag herausgegeben wird. Unter www.fondstelegramm.de finden sich Analysen und aktuelle Berichte über das gesamte Spektrum der Beteiligungsmodelle. Zum Themenbereich der Non-Profit-Organisationen, seit Anfang 2008 in sein Aktionssportfolio aufgenommen, veröffentlicht Loipfinger Berichte und Analysen unter www.CharityWatch.de.

1999 wurde ihm der Helmut Schmidt Journalistenpreis für verbraucherfreundliche Berichterstattung verliehen. Für seine Transparenzbemühungen bekam er 2006 den Deutschen Preis für Immobilienjournalismus.



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Datum: 27.03.2009 - 15:01 Uhr
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