Expansion beim Wohnungsneubau hält an
ID: 808378
- KfW erwartet rund 200.000 Wohnungsneubauten im Jahr 2013
- Leichter Rückgang des KfW-Indikators Eigenheimbau Ende 2012
verändert Einschätzung eines anhaltenden Aufwärtstrends nicht
- Immobilienpreise steigen weiter, leichte Überhitzungstendenzen
nur in einzelnen Lagen
Der Wohnungsneubau expandiert auch 2013. Im laufenden Jahr dürften
bis zu 204.000 Wohnungen in Deutschland neu errichtet werden, wie die
KfW im Rahmen ihrer Berichterstattung im aktuellen
Eigenheimbau-Indikator prognostiziert. Damit wird erstmals seit 2006
wieder die 200.000er-Marke überschritten.
Auch der leichte Rückgang des KfW-Indikators Eigenheimbau am
aktuellen Rand ändert an der Einschätzung eines anhaltenden
Aufwärtstrends im Wohnungsneubau nichts. Im Dezember 2012 planten
34,7% der von der KfW in ihrem Wohneigentumsprogramm geförderten
Kreditnehmer einen Neubau oder Erwerb eines neu gebauten Eigenheims -
das sind 1,4 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Nach wie vor sind
die Rahmenbedingungen günstig: so sind die Hypothekenzinsen niedrig,
der Arbeitsmarkt robust und Löhne wie Gehälter ansteigend. Zugleich
besteht weiterhin eine ausgeprägte Präferenz der Anleger für
Investitionen in Sachwerte. Amtliche Frühindikatoren wie die
Auftragseingänge im Wohnungsbau und Baugenehmigungen für Neubauten
bestätigen den positiven Ausblick.
Die Preisentwicklung am deutschen Wohnimmobilienmarkt ist
aufwärtsgerichtet und dürfte auch durch die steigende Anzahl von
Neubauten 2013 nicht gebremst werden. Insgesamt ist der Preisanstieg
- auch im internationalen Vergleich - noch moderat. Betrachtet man
jedoch isoliert die Entwicklung in einzelnen Lagen, insbesondere in
Ballungsräumen, so weisen einige Indikatoren auf leichte
Überhitzungstendenzen hin.
KfW-Chefvolkswirt Dr. Jörg Zeuner kommentiert den aktuellen
KfW-Indikator Eigenheimbau wie folgt: "Investitionen in die eigenen
vier Wände bleiben auch im Jahr 2013 attraktiv. Davon profitiert der
gesamte Wohnungsbau in Deutschland. Für das laufende Jahr rechnen wir
erstmals seit 2006 wieder mit mehr als 200.000 Wohnungsneubauten.
Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort. Trotz allem reicht
auch das derzeitige Neubauniveau nicht aus, um den weiter steigenden
Wohnungsbedarf, insbesondere an alters- und energieeffizientem
Wohnraum, zu befriedigen."
Die KfW berechnet den Indikator Eigenheimbau exklusiv für die
Wirtschaftswoche. Eine ausführliche Analyse mit Datentabelle und
Grafiken ist abrufbar unter: www.kfw.de/eigenheimbauindikator
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM) Frau Christine Volk
Tel. +49 (0)69 7431 3867, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Christine.Volk@kfw.de, Internet: www.kfw.de
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Datum: 04.02.2013 - 10:00 Uhr
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