ARD setzt sich für Modernisierung der Kabelnetze ein
ID: 809607
mit der Reduzierung seines Angebots in seinen Versorgungsgebieten auf
jeweils nur eine Regionalversion der Dritten Programm der ARD sowie
der Absenkung der technischen Qualität seines Sendesignals eine
eigene unternehmerische Entscheidung. Mit dieser Entscheidung steht
Kabel Deutschland allerdings im Wettbewerb mit anderen Unternehmen,
die die Programmangebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
verbreiten. Es steht den Verbrauchern also frei, im Einzelfall zu
prüfen, welche alternativen Empfangsmöglichkeiten sie in ihrer
jeweiligen Wohnsituation haben. Eine unkomplizierte
Empfangsmöglichkeit der Regionalausgaben der Dritten Programme auch
für Kabelhaushalte besteht in vielen Regionen Deutschlands über
terrestrisches Digitalfernsehen (DVB-T).
Die ARD wird weiterhin alle ihre Programme in technisch
hervorragender Qualität der Öffentlichkeit und damit auch den
Kabelnetzbetreibern auf verschiedenen Wegen zur Verfügung stellen.
Kabel Deutschland hat rechtlich wie technisch alle Möglichkeiten,
seinen Kunden die Programme anzubieten - in der selben Qualität und
Vielfalt, wie sie beispielsweise über Satellit oder bei anderen
Kabelnetzanbietern und Internetplattformanbietern verfügbar sind.
Nach wie vor setzt sich die ARD dafür ein, auch den letzten noch
verbliebenen analogen Verbreitungsweg, das Kabel, auf einen
zeitgemäßen Stand zu bringen und zu digitalisieren. Dazu hat die ARD
den Kabelnetzbetreibern mehrfach Gesprächsbereitschaft und, so weit
möglich, Hilfe angeboten. Daran ändern auch die jetzt verfügten
Einschränkungen der Kabelnetzbetreiber im Streit um Einspeisegebühren
nichts.
Pressekontakt:
Mitteldeutscher Rundfunk
Walter Kehr
Tel.: 0341/300-6400
presse@mdr.de
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Datum: 05.02.2013 - 15:22 Uhr
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