Berliner Zeitung: Kommentar zu Gregor Gysi
ID: 812489
ein Interview geredet, das er tags zuvor mit zwei
Spiegel-Korrespondenten geführt hatte. Dass der Geheimdienst sich
interessiert zeigt, wenn ein DDR-Anwalt mit dem lange
einflussreichsten westdeutschen Medium kommuniziert, liegt freilich
auf der Hand. Zudem hätte Gysi sich dem Interesse kaum entziehen
können. Der auch moralisch schwerwiegende Kernvorwurf des Verrats von
Mandanten ist jedenfalls etwas ganz anderes.
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Datum: 10.02.2013 - 17:17 Uhr
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