SpoBiS 2013 - Oliver Pocher: "Das Aktuelle Sportstudio könnte ich definitiv unterhaltsamer gestalten."
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Diskussionsrunde beim SpoBIS 2013 in Düsseldorf kritisch zu den
Sport-Übertragungen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern geäußert.
Oliver Pocher beim SpoBiS in der Diskussion zum Thema "Wie viel
Entertainment verträgt der Fußball?": "Es ist nicht mein Ziel
Sportmoderator zu werden, aber das Aktuelle Sportstudio könnte ich
definitiv unterhaltsamer gestalten als was da abgeht. Da ist die
Messlatte auch nicht besonders hoch. Es ist teilweise totlangweilig.
Nur diese gleichgescheitelten, langweiligen Typen, die da sind. Da
passt dann auch die Ostseeinsel imagemäßig. Bei Usedom passte Inhalt
mit dem, was man verkauft hat, sehr gut zusammen. Ich glaube, dass
man das inhaltlich deutlich stärker machen kann." Auch die
Übertragungen der UEFA Champions League ließ Pocher nicht
unkritisiert. Auf den Einwurf, dass dies die erste Saison für das ZDF
sei und der Mainzer Sender auch einen gewissen Lernprozess
durchlaufen müsste, erwiderte Pocher süffisant: "Das ist richtig, die
haben ja noch nie Fußballspiele übertragen. Daher müssen sie sich
noch etwas reinfinden."
Oliver Pocher zu seiner Rolle als Moderator der Sendung "Samstag
Live!" beim Pay-TV-Sender Sky: "Ich weiß Comedian und Sport zu
trennen. Bei mir ist ja Sportverstand durchaus vorhanden. Der Vorteil
ist, dass ich anders auf die Leute zugehen und nach einem Spiel auch
mal etwas anderes fragen kann." Dennoch zeigte sich Pocher im
Gespräch über seine Sendung auch selbstkritisch: "Ich bin nicht mit
allen Inhalten zufrieden, da muss man an der ein oder anderen Stelle
schrauben."
Sportkommentator Frank Buschmann bemängelte die Zurückhaltung in
den meisten Sportkommentaren: "Da wünsche ich mir doch etwas mehr
Enthusiasmus. Ich darf doch wohl ein bisschen Gefühl zeigen. Ich darf
nur nicht verhohnepipeln, was da passiert." Buschmann weiter: "Es ist
das Allerwichtigste, dass man grundsätzlich authentisch ist. Ich habe
auch noch nie erlebt, dass ich wegen meiner Moderation bei ´Schlag
den Raab´ nicht mehr als glaubwürdiger Sportmoderator wahrgenommen
worden bin."
Im Rahmen der Diskussion hat sich Frank Buschmann auch zu der
Trennung von seinem Arbeitgeber Sport1 geäußert, die seit einigen
Tagen durch die Presse geht: "Es sieht schwer nach einer Trennung
aus. Die Gründe möchte ich hier nicht platt treten. Es ist wie in
einer Ehe: Irgendwann wacht man halt morgens auf und sagt sich, was
da drüben liegt ist, nicht mehr so sexy. Offenbar plant man da in der
Form nicht mehr mit mir. Ob alles vorbei ist, weiß ich gar nicht."
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Datum: 18.02.2013 - 16:20 Uhr
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