Studie: Arbeitnehmer hadern mit Bonuszahlungen
ID: 817609
ziehen eine Gehaltserhöhung einer einmaligen Bonuszahlung vor. Eine
flexible Vergütung führt nach Ansicht von mehr als jedem Zweiten
dazu, dass nicht die Unternehmensziele im Mittelpunkt stehen, sondern
lediglich der eigene Erfolg. Dies ergab eine
bevölkerungsrepräsentative Befragung der Unternehmensberatung ROC
Deutschland unter mehr als 1.300 Arbeitnehmern in der
Bundesrepublik.
84 Prozent der Befragten halten Bonuszahlungen zwar prinzipiell
für einen guten Leistungsanreiz, doch sie sehen deutliche Nachteile
bei flexiblen Vergütungsmodellen. 42 Prozent beurteilen diese
beispielsweise kritisch, da sie Mitarbeiter dazu verleiten, höhere
Risiken in ihrer täglichen Arbeit einzugehen.
"Unsere Befragung zeigt, dass viele Arbeitnehmer erfolgsabhängigen
Zuschlägen immer noch reserviert gegenüberstehen", sagt Oliver Back,
Geschäftsführer der auf Human Resources spezialisierten
Unternehmensberatung ROC Deutschland. "Unternehmensleitungen sollten
sich daher stärker um Akzeptanz bei den Mitarbeitern für
Sonderzahlungen bemühen. Voraussetzung ist dabei, dass variable
Vergütungsmodelle nachvollziehbar sind."
Dies wird umso wichtiger, da längst nicht mehr nur beim
Top-Management das Gehalt in fixe und variable Bestandteile
aufgeteilt wird. Immer mehr große wie kleinere Unternehmen beziehen
weite Teile der Belegschaft in flexible Vergütungsformen ein. Damit
profieren die Mitarbeiter in guten Jahren vom Erfolg der Firma, in
schlechten spart der Betrieb Kosten. So kann eine Win-Win-Situation
zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber geschaffen werden.
Sonderzahlungen sollten nach Überzeugung von 82 Prozent der
Befragten aber auf nachhaltigen Erfolg und daher langfristig angelegt
sein. Einzubeziehen sind dabei neben der individuellen Bewertung auch
die Ergebnisse der Abteilung und des Unternehmens insgesamt, fordern
drei von vier Arbeitnehmern. "Dies setzt zuverlässige Kennzahlen
voraus. Flexible Vergütungsformen erfordern daher eine hohe Qualität
des Reportings verbunden mit der Bereitschaft zur Transparenz
gegenüber den Mitarbeitern", so ROC-Geschäftsführer Back.
Für die Unternehmen bieten variable Gehaltsbestandteile zudem
Möglichkeiten der gezielten Steuerung über die klassischen
Erfolgskennzahlen hinaus. So empfiehlt es sich beispielsweise in
vielen Branchen, auch die Kundenzufriedenheit als
Bonifizierungsfaktor einzubeziehen. Bewerten Kunden die Leistung
eines Mitarbeiters schlecht, macht sich das dann für diesen auch bei
der Bezahlung negativ bemerkbar. "Ein akzeptiertes Bonussystem
funktioniert nur dann, wenn die Beurteilungsmaßstäbe eindeutig
definiert aber gleichzeitig flexibel sind und Anpassungen
ermöglichen", so HR-Experte Back.
Hintergrundinformationen
ROC ist das weltweit führende Consultinghaus für SAP Human Capital
Management (HCM). 1998 in Großbritannien gegründet, beschäftigt ROC
mittlerweile mehr als 250 Berater, die für Kunden rund um den Globus
mithilfe von SAP-Technologie Lösungen entwickeln, die den gesamten
Mitarbeiterlebenszyklus abbilden. Alle ROC-Berater verfügen dabei
stets über profunde Kenntnisse im Bereich der verschiedenen
Industrien, des HR-Managements als auch der dahinterliegenden
SAP-Plattformen und Technologien.
Pressekontakt:
Thöring Heer & Partner
corpNEWS media
Claudia Thöring
Tel.: +49 (0) 40 207 69 69 8-2
Mob.: + 49 (0) 170 2150 146
Mail: claudia.thoering@corpnews-media.de
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Datum: 19.02.2013 - 08:00 Uhr
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