EUROFRAME-Gruppe: Eurozone wächst erst 2014 wieder

EUROFRAME-Gruppe: Eurozone wächst erst 2014 wieder

ID: 819194

EUROFRAME-Gruppe: Eurozone wächst erst 2014 wieder



(pressrelations) -
Infolge eines schwächeren außenwirtschaftlichen Umfelds, ausgeprägter Unsicherheit an den Finanzmärkten und einer stark dämpfenden Finanzpolitik ist die gesamtwirtschaftliche Produktion im Euroraum im Jahr 2012 um 0,5 Prozent geschrumpft. Das geht aus der aktuellen "Winterprognose 2012/2013" der EUROFRAME-Gruppe europäischer Konjunkturforschungsinstitute (European Forecasting Research Association for the Macro-Economy) hervor, deren Mitglied das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist. Demnach wurden im Verlauf des Jahres zunehmend auch diejenigen Länder des Euroraums von der Konjunkturschwäche erfasst, die zuvor die wirtschaftliche Entwicklung im Währungsgebiet noch gestützt hatten. Die Abschwächung zum Jahresende wirkt sich auch auf die Aussichten für den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Durchschnitt des Jahres 2013 aus.

Die tiefen Rezessionen in Griechenland, Portugal, Spanien und Italien drückten bis zuletzt auf die wirtschaftliche Aktivität im Euroraum. In Irland zeichnete sich hingegen eine Stabilisierung ab. Auch wenn die EUROFRAME-Institute für den Verlauf dieses Jahres eine Verbesserung von Stimmung und Vertrauen der Wirtschaft erwarten, wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2013 insgesamt wohl nochmals zurückgehen. Die Auslandsnachfrage dürfte nicht stark genug zunehmen, um den weiteren Rückgang der Inlandsnachfrage zu kompensieren.

Für 2014 ist wieder ein Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion zu erwarten, auch wenn der Zuwachs mit 1,3 Prozent weiterhin recht moderat ausfallen dürfte. Nach wie vor ist eine Reihe von Mitgliedsländern der Währungsunion anfällig für negative Schocks vonseiten der Finanzmärkte. Das Vertrauen der Finanzmärkte in die Krisenländer soll nicht zuletzt dadurch gestärkt werden, dass die Staatshaushalte durch Einsparungen und Steuererhöhungen auf einen nachhaltigen Kurs gebracht werden. Allerdings dämpfen die erheblichen Sparanstrengungen, die auch in mehreren anderen Ländern des Euroraums unternommen werden, kurzfristig spürbar die wirtschaftliche Aktivität. Ohne die fiskalischen Anpassungsmaßnahmen wäre in diesem und im nächsten Jahr mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 bis 2 Prozent zu rechnen.



EUROFRAME-Prognose für den Euroraum

BIP-Zuwachsrate: -0.5/-0.3/1.3 (2012/2013/2014)
Inflationsrate (HVPI): 2.5/1.5/1.6 (2012/2013/2014)
Arbeitslosenquote: 11.4/12.4/12.0 (2012/2013/2014)
Finanzierungssaldo des Staates in % des GDP: -3.2/-2.7/-2.1 (2012/2013/2014)


Pressestelle
Renate Bogdanovic
Sabine Fiedler
Sebastian Kollmann
Telefon +49-30-897 89-249, -250 oder -252
Mobil +49-174-319-3131
Mobil +49-174-183-5713
presse@diw.de

Pressereferentin Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)
Monika Wimmer
Telefon +49-30-89789-251
Mail: mwimmer@diw.de

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:

Pressestelle
Renate Bogdanovic
Sabine Fiedler
Sebastian Kollmann
Telefon +49-30-897 89-249, -250 oder -252
Mobil +49-174-319-3131
Mobil +49-174-183-5713
presse(at)diw.de

Pressereferentin Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)
Monika Wimmer
Telefon +49-30-89789-251
Mail: mwimmer(at)diw.de



drucken  als PDF  Depotpower.de: Schafft der Dax die 7800 Punkte? paysafecard ab sofort mit neuer Website
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 20.02.2013 - 16:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 819194
Anzahl Zeichen: 3192

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 644 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"EUROFRAME-Gruppe: Eurozone wächst erst 2014 wieder"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW Berlin (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Öffentliche Haushalte trotz kräftiger Ausgabensteigerungen weiterhin mit Überschüssen ...
Zunehmende Zahl Geflüchteter hinterlässt Spuren in öffentlichen Kassen - Finanzielle Belastungen sind verkraftbar, Prioritäten müssen aber richtig gesetzt werden - DIW-Finanzexpertin van Deuverden: "Haushaltspolitische Spielräume nutzen" Der öffentliche Gesamthaushalt in Deutsc

Je mehr Mitspracherecht Eltern haben, desto zufriedener sind sie mit den Kitas ...
Insgesamt ist die Zufriedenheit mit den Kindertageseinrichtungen hoch - Eltern von Kindern im Alter von drei Jahren und älter sind unzufriedener - gut verdienende Eltern würden auch höhere Gebühren zahlen In den vergangenen Jahren hat Deutschland massiv in den quantitativen Ausbau der Kinde

Frauenanteil in DAX-30-Vorständen: Entwicklung weiterhin verhalten ...
Update des DIW Managerinnen-Barometers: Frauenanteil ist in Vorständen in diesem Jahr von 7,4 auf 8,4 Prozent gestiegen und in Aufsichtsräten von 24,7 auf 26,5 Prozent - Fast die Hälfte der DAX-30-Unternehmen erfüllt die 2016 in Kraft tretende Frauenquote in Aufsichtsräten schon jetzt. Der F


Weitere Mitteilungen von Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW Berlin


Pflicht oder Kür? Freiberufler in der gesetzlichen Rentenversicherung ...
Ob Handwerker, Hochseilartist oder Hebamme - in bestimmten Berufen sichern Freiberufler automatisch auch ihre Zukunft ab: Sie sind gesetzlich rentenversichert. Als Existenzgründer müssen sie ihre Anmeldung dafür allerdings selbst auf den Weg bringen, und zwar bis spätestens drei Monate nach Be

Vierte Folge von Changing Fortunes auf BBC World News: Feminine Touch ...
Selfmade-Millionärinnen aus Russland, China und Indien Über das russische Supermodel Natalja Wodjanowa, Restaurantbetreiberin Zhang Lan und Unternehmerin Kalpana Saroj London, den 20. Februar 2013. Am 23. und 24. Februar präsentiert Changing Fortunes auf BBC World News die Er

paysafecard ab sofort mit neuer Website ...
Internetauftritt des Prepaid-Online-Zahlungsspezialisten komplett überarbeitet / Im Responsive Design optimiert für alle Endgeräte / User und Service im Mittelpunkt Wien, 20.2.2013 - Die paysafecard.com Wertkarten AG ist seit heute mit ihrer komplett überarbeiteten Website www.paysafec

Depotpower.de: Schafft der Dax die 7800 Punkte? ...
Die Börse in Tokio ist den guten Vorgaben aus den USA und Deutschland gefolgt und konnte auf den höchsten Stand seit 52 Wochen steigen. Allerdings warnen Anleger davor, dass die Kursgewinne nur von kurzer Dauer sein werden, denn gespannt wartet man darauf, wer der neue japanische Notenbankchef sei


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z