GKV-Rekordüberschüsse: BAH fordert Abschaffung des erhöhten Herstellerzwangsabschlags sowie des Preismoratoriums
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GKV-Rekordüberschüsse: BAH fordert Abschaffung des erhöhten Herstellerzwangsabschlags sowie des Preismoratoriums
Angesichts der heute veröffentlichen Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit, wonach die Überschüsse der gesetzlichen Krankenkassen und des Gesundheitsfonds einen Rekordwert erreicht haben, fordert der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) die Politik auf, den erhöhten Herstellerzwangsabschlag sowie das Preismoratorium sofort abzuschaffen. "Die schwarz-gelbe Koalition hat die Maßnahmen seinerzeit in der Erwartung einer desolaten Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen eingeführt. Wenn die Krankenkassen heute Rekordüberschüsse und ein Finanzpolster von mehr als 28 Milliarden Euro vermelden, muss die Politik handeln und das Preismoratorium sowie den erhöhten Herstellerzwangsabschlag endlich zurücknehmen", fordert Dr. Martin Weiser, Hauptgeschäftsführer des BAH.
Der Herstellerzwangsabschlag belastet die Unternehmen mit jährlich rund 2,5 Milliarden Euro. Hinzukommt der Preisstopp, der den Unternehmen seit fast drei Jahren jegliche Möglichkeit verwehrt, Steigerungen der Herstellungskosten zu kompensieren. Dies betrifft beispielsweise erhöhte Ausgaben für Energie, Rohstoffe und Personal, die einen wesentlichen Teil der Produktionskosten ausmachen. Zudem hat der Gesetzgeber die regulatorischen Anforderungen im Bereich der Pharmakovigilanz und der Fälschungssicherheit von Arzneimitteln erhöht. All dies wird in den kommenden Jahren zu erheblichen Mehrkosten für die Unternehmen führen.
Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) ist mit über 450 Mitgliedern der größte Industrieverband im Arzneimittelsektor. Er ist Ansprechpartner von Politik, Behörden und Institutionen und ein starkes Bindeglied zwischen den verschiedenen Interessensgruppen im gesundheitspolitischen Sektor.
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Datum: 07.03.2013 - 17:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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