MTU Aero Engines erhält 32. Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft

MTU Aero Engines erhält 32. Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft

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- Schnelllaufende Niederdruckturbine für Zukunftsantrieb Getriebefan ausgezeichnet
- MTU-Vorstandsvorsitzender Egon Behle nimmt Preis in Frankfurt entgegen
And the winner is - die MTU Aero Engines: Deutschlands führender Triebwerkshersteller hat zum zweiten Mal in seiner Unternehmensgeschichte den Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft gewonnen. Am Samstag, 9. März 2013, nahm MTU-Chef Egon Behle die Auszeichnung auf einer Gala-Veranstaltung in Frankfurt entgegen. Geehrt wurde die MTU in der Kategorie Großunternehmen für ihre schnelllaufende Niederdruckturbine, die eine Schlüsselkomponente des Zukunftsantriebs Getriebefan (GTF) ist.
"Mit unserer schnelllaufenden Niederdruckturbine ist uns eine technologische Meisterleistung geglückt", erklärte Behle anlässlich der Preisverleihung im neueröffneten Gesellschaftshaus im Palmengarten in Frankfurt. "Diese Turbine ist ein zwingend notwendiger Bestandteil des Getriebefans, des vielversprechenden Antriebs der Zukunft, den wir zusammen mit unserem amerikanischen Pratt & Whitney realisieren."
Den GTF bezeichnete Behle als Quantensprung in der Triebwerkstechnologie, da er auf einer völlig neuen Architektur basiert. Der Clou ist ein Untersetzungsgetriebe zwischen Fan und Niederdruckturbine; bei herkömmlichen Triebwerken sind beide durch eine Welle miteinander verbunden. Die Turbine treibt den Fan an. Durch die Entkoppelung kann der Fan mit seinem großen Durchmesser langsamer drehen und die Turbine erheblich schneller. Dadurch erreichen beide Komponenten ihr jeweiliges Optimum und verhelfen dem Getriebefan zu einem sehr hohen Wirkungsgrad.
Die Vorzüge sprechen für sich. Behle: "Wir erreichen mit dem GTF auf einen Schlag eine Kraftstoffersparnis von 15 Prozent, reduzieren den CO2-Ausstoß ebenfalls um diesen Wert und halbieren den Lärm." Schon jetzt ist klar, dass der Getriebefan technologisch weiter optimiert eine Kraftstoffersparnis und CO2-Reduktion in Höhe von 30 Prozent erzielen kann. Dieses Ziel wollen die MTU und Pratt & Whitney im Jahr 2035 erreichen.


Diese Argumente haben nicht nur die Jury des ersten Innovationspreises der Welt überzeugt sondern auch den Markt: In kurzer Zeit schnellte die Zahl der Bestellungen des GTF auf über 3.000. Behle: "Das gab es in der Geschichte der Luftfahrt noch nie, dass ein neues Triebwerk so schnell so erfolgreich ist." In die Luft bringen wird der neue Antrieb nicht nur das neue Flugzeug von Airbus, die A320neo, sondern auch die CSeries-Flugzeuge von Bombardier, die neuen E-Jets von Embraer, den japanischen Regionalflieger MRJ und die MS-21 von Irkut.
Die schnelllaufende Niederdruckturbine made by MTU ist eine Schlüsselkomponente, ohne die der GTF nicht realisiert werden könnte; ihre Technologie beherrscht weltweit nur die MTU. Niederdruckturbinen sind seit Jahrzehnten eine Domäne des Münchner Triebwerksherstellers. Mit dem schnelllaufenden Modell hat das Unternehmen sein Meisterstück abgeliefert: Das Modul wurde technisch so verfeinert, dass es herkömmliche Turbokomponenten dieser Art um Längen schlägt. Die GTF-Niederdruckturbine zeichnet sich unter anderem durch weniger Stufen und somit eine kompaktere, leichtere Bauweise aus, eine geringere Lärmemission, neuartige, aerodynamisch optimierte 3D-Schaufelblätter sowie neue, hochbeständige und leichte Werkstoffe. Niederdruckturbinen gehören zu den höchstbelasteten Komponenten in einem Triebwerk - sie müssen hohen Temperaturen standhalten und hohe Drehzahlen aushalten.
Der Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft wird jedes Jahr in den Kategorien Großunternehmen, Mittelständische Unternehmen, Start-ups und Innovative Personalkonzepte vergeben. Deutschlands führender Triebwerkshersteller steht bereits zum zweiten Mal auf dem Treppchen ganz oben: Im Jahr 2002 war die MTU für einen neuartigen Hochdruckverdichter ausgezeichnet worden. Insgesamt haben sich an der 32. Ausschreibung des Innovationspreises 275 Unternehmen beteiligt. Veranstalter ist das F.A.Z.-Institut, Hauptpartner die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Mitveranstalter der Wirtschaftsclub Rhein-Main e.V..

Die MTU Aero Engines ist Deutschlands führender und einziger unabhängiger Triebwerkshersteller und weltweit eine feste Größe. Sie entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut zivile und militärische Luftfahrtantriebe sowie Industriegasturbinen. Technologisch führend ist sie bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Herstell- und Reparaturverfahren. Im Bereich der zivilen Instandhaltung ist die MTU Maintenance der weltweit größte unabhängige Triebwerksinstandhalter. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2012 haben rund 8.500 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund 3,4 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die MTU Aero Engines ist Deutschlands führender und einziger unabhängiger Triebwerkshersteller und weltweit eine feste Größe. Sie entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut zivile und militärische Luftfahrtantriebe sowie Industriegasturbinen. Technologisch führend ist sie bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Herstell- und Reparaturverfahren. Im Bereich der zivilen Instandhaltung ist die MTU Maintenance der weltweit größte unabhängige Triebwerksinstandhalter. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2012 haben rund 8.500 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund 3,4 Milliarden Euro erwirtschaftet.



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Datum: 11.03.2013 - 12:04 Uhr
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