Aktion vor Europaparlament in Straßburg für grüne und faire Agrarpolitik
ID: 832968
EU-Staaten demonstrierten heute vor dem Europäischen Parlament für
eine ökologischere und gerechtere Gemeinsame Agrarpolitik (GAP).
Die Aktion "Bauernhöfe statt Agrarindustrie" begann mit einem
Open-Air Kochevent und Livemusik und endete mit einer Menschenkette
vor dem Parlamentsgebäude. Dazwischen gab es Suppe, Reden und
Hahnenschreie. Viele Europaabgeordnete kamen auf ein Wort vorbei. Die
Veranstaltung organisierte die Plattform ARC2020 (www.arc2020.eu) mit
vielen ihrer insgesamt 250 Mitgliedsorganisationen.
Die Organisationen kritisieren die Vorschläge des
Agrarausschusses, die Reformvorschläge der EU-Kommission zu
verwässern, dass Landwirte künftig verbindliche Umweltleistungen
erbringen sollen. Die GAP sei mitverantwortlich für globalen Hunger,
Biodiversitätsverlust und Klimawandel, und ein unfaires
Subventionssystem, das unzählige kleinbäuerliche Betriebe zur Aufgabe
zwingt.
"Fehlgeleitete Agrarsubventionen und Monokulturen sind
Hauptursachen für Lebensmittelskandale und für das Artensterben in
den Agrarregionen Europas. Wo die Tier- und Pflanzenarten auf der
Roten Liste stehen, stehen auch die meisten Bauernhöfe auf der Roten
Liste, weil die industrialisierte Landwirtschaft sie verdrängt",
sagte Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND. "Für über 50 Milliarden
Euro Agrarsubventionen erwartet die Gesellschaft echte
Gegenleistungen beim Umwelt- und Tierschutz."
"Wir sind in Rumänien vier Millionen Kleinbauern, die weiterhin
auf ihren Höfen arbeiten und leben wollen und nicht als
Erdbeerpflücker irgendwo in Europa. Die jungen Menschen in Rumänien
und vielen Ländern Europas brauchen eine Zukunft in den ländlichen
Regionen." Aurélie Trouvé von Attac Frankreich forderte: "Stoppt den
Import von Sojabohnen, die Regenwälder im Süden zerstören, um
Überfluss im Norden zu erzeugen, dessen Abfälle schließlich Märkte in
Afrika zerstören."
"In Europa gehen 80 Prozent der Subventionen an 20 Prozent der
Höfe! Wir wollen Gerechtigkeit für alle Landwirte", forderte Philippe
Collin vom französischen Bauernverband Confédération Paysanne.
"Unsere Arbeit auf den Höfen muss sich wieder lohnen!"
Photos: http://tinyurl.com/StrasbourgPhoto
Pressekontakt:
Kampagne "Meine Landwirtschaft", Iris
Kiefer,kiefer@meine‐landwirtschaft.de, 0157 84910302
ARC2020, Benedikt Haerlin 0173 9997555
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Datum: 12.03.2013 - 19:03 Uhr
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Politik & Gesellschaft
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