Uwe Ochsenknecht unterstützt die Karrieren seiner Söhne "nicht unbedingt"
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Entwicklung seiner Söhne nicht immer positiv. "Alles, was sie haben,
ist der Name und die alten Filme. Und das reicht nicht auf Dauer",
erklärt er offen in einem Interview, das er aus Anlass des Kinofilms
"The Croods" (Ochsenknecht spricht dort einen überängstlichen
Steinzeit-Vater), der am 21. März in deutschen Kinos startet, gab und
das jetzt in der neuen Ausgabe der People-Zeitschrift FRAU IM SPIEGEL
zu lesen ist. Er habe stets Bedenken gehabt, dass sie ihm beruflich
nacheiferten. Und die Bedenken habe er bis heute. "Ich habe immer
gewusst, es wird die Phase kommen, die nach den ,Wilde Kerle'-Filmen
auch eingetreten ist, wo jetzt erstmal Pause ist. Da verändern sie
sich, es werden junge Männer, es werden ganz andere Typen. Und dann
fangen die von Null an", sagt der Schauspieler, der mit seinen
Kindern Wilson Gonzalez (23), Jimi Blue (21) und Cheyenne Savannah
(12) aus der geschiedenen Ehe mit Natascha Ochsenknecht (48) ein eher
lockeres Verhältnis pflegt. Zu Sohn Rocco (26) aus einer früheren
Beziehung hat er gar keinen Kontakt. Dabei hat der ihn gerade zum Opa
gemacht.
Und wie gehen seine jüngeren Söhne damit um, keine gefragten Stars
mehr zu sein? - Uwe Ochsenknecht zu FRAU IM SPIEGEL: "Die gehen gut
damit um. Ich meine nur, sie könnten ein bisschen mehr dafür tun."
Das Problem sei, "dass sie schon im Rampenlicht standen und
erfolgreich waren". Es sei für sie schwer zu verstehen, dass sie noch
mal für vier Jahre auf eine Schauspielschule gehen sollten. Das sei
schwierig. "Aber ich wusste, dass dieser Moment kommt. Sie haben aber
ab und zu zu tun, gehen auch zu Coachings. Sie haben Seminare und
machen Workshops und bilden sich weiter. Das wird schon irgendwie
hinhauen", so der 57-Jährige. Unterstützung haben sie von ihm
allerdings "nicht unbedingt". Uwe Ochsenknecht: "Irgendwann muss der
Laden von alleine laufen." Er habe sie auch nie im strengen Sinne
unterstützt.
Auf die Frage, wie oft er mit seinen Kindern zusammen ist,
antwortet er: "So oft es geht. Man muss dazu sagen: Immer, wenn sie
mal Zeit haben." Uwe Ochsenknecht hatte "nie das Problem,
loszulassen, was die Kinder betrifft". Er sei selbst mit 17 von zu
Hause weg, für vier Jahre auf die Schauspielschule, und das habe ihm
sehr gut getan. "Wenn es Sinn macht, sollen die so früh wie möglich
raus und die Welt entdecken und ihr Ding machen." Der berühmte
Darsteller hat bei der Generation seiner Kinder "oft den Eindruck,
dass sie nicht das Gefühl haben, dass sie etwas müssen oder wollen".
Da gehe auch keiner mehr auf die Straße und demonstriere. "Für was
sollen die kämpfen? Die können lange Haare haben, die können gepierct
sein - damit können sie unsere Generation nicht mehr schocken." Ob
ihn gar nichts schocken kann, was seine Kinder tun? - "Natürlich
können mich lebensgefährliche Dinge schocken, wenn sie Scheiß bauen.
Aber ob sie lange oder kurze Haare haben oder ein Piercing am Auge
tragen, da sagen wir: Wenn es dir gefällt, dann mach es."
Pressekontakt:
Ulrike Reisch
Ressortleitung Aktuell
Frau im Spiegel
Tel.: 089-272708977
E-Mail: ulrike.reisch@frau-im-spiegel.de
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Datum: 13.03.2013 - 08:30 Uhr
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