Supermarkt.de-Gründer Dominik Mühl über das Scheitern im Online-Lebensmittelhandel: Deutschlands Geldgeber sind zu risikoscheu
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Geschäftsidee / Ein Bruchteil des 230 Milliarden Euro umfassenden
Lebensmittelmarktes würde ausreichen
Hamburg, 14. März 2013 - Dominik Mühl, der mit seinem
Online-Lebensmittelhandel supermarkt.de nach gut zwölf Monaten
Marktpräsenz gescheiterte Unternehmensgründer, glaubt weiterhin an
das Potenzial seiner Geschäftsidee. Gegenüber dem
Business-Lifestyle-Magazin 'Business Punk' (Ausgabe 1/2013) sagte
Mühl:"Nahezu alle Annahmen waren richtig, und alles lief bestens."
Aber Deutschlands Geldgeber seien einfach zu risikoscheu. "Es war von
Anfang an klar, dass wir eine nicht unbedeutende
Anschlussfinanzierung bräuchten. Damit haben wir kalkuliert", so Mühl
weiter. Doch bei der letzten Investitionsrunde wurde das
einkalkulierte Geld von den Investoren nicht freigegeben und damit
musste supermarkt.de im Oktober letzten Jahres aufgeben.
Mühl zeigte sich gegenüber 'Business Punk' optimistisch, dass es
"irgendjemand in den nächsten Jahren schaffen" werde, einen
Online-Lebensmittelhandel erfolgreich zu etablieren. Wenn nur ein
Bruchteil des derzeitigen Umsatzes des Lebensmittelhandels von knapp
230 Milliarden Euro über das Internet erwirtschaftet würde, wäre das
trotz der geringen Margen ein wahnsinnig gutes Geschäft, denn das
Potenzial ist riesig, glaubt Mühl.
Pressekontakt:
Joachim Haack, Sprecher G+J Wirtschaftsmedien
c/o PubliKom Kommunikationsberatung GmbH
Telefon: +49-40-39-92-72-0, Telefax: +49-40-39-92-72-10
E-Mail: jhaack@publikom.com
www.business-punk.com
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Datum: 14.03.2013 - 13:17 Uhr
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