Nachhaltigkeit ist das oberste Prinzip der deutschen Waldpolitik
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Nachhaltigkeit ist das oberste Prinzip der deutschen Waldpolitik
Eine nachhaltige Forstwirtschaft ist der Garant dafür, dass unsere Wälder auch für künftige Generationen erhalten bleiben. "Der Wald ist eines unserer wichtigsten Naturgüter und von großer Bedeutung für unsere Lebensqualität", sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner anlässlich des "Internationalen Tags des Waldes" am 21. März in Berlin.
Obwohl Deutschland eines der am dichtesten besiedelten und industrialisierten Länder Europas ist, verfügt es über 31 Prozent Waldfläche. "Bis heute garantiert die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland den dauerhaften Erhalt des Waldes. Durch eine kluge Nutzung können die Klima- und Umweltschutzwirkungen des Waldes und seine zahlreichen Schutz- und Erholungsfunktionen gleichermaßen gesichert werden", sagte Aigner. Voraussetzung sei, dass die vielseitigen Forderungen an den Wald aufeinander abgestimmt würden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium setzt sich auch auf internationaler Ebene für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und gegen Entwaldung und illegalen Holzeinschlag ein.
Dabei ist das Prinzip einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung keineswegs neu: Schon 1713 hat der sächsische Berghauptmann Hans Carl von Carlowitz sein Grundsatzwerk zur Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft verfasst. Darin fordert er, respektvoll und pfleglich mit der Natur und ihren Rohstoffen umzugehen. Er begründete damit den Begriff der Nachhaltigkeit und legte den Grundstein für eine nachhaltige Forstwirtschaft, die in Deutschland in ihren Prinzipien bis heute Bestand hat. Deutschland feiert 2013 - im "Carlowitz-Jahr" - das 300-jährige Jubiläum der nachhaltigen Waldbewirtschaftung.
Weitere Informationen zur Waldpolitik des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finden Sie unter www.bmelv.de/waldpolitik.
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Datum: 21.03.2013 - 13:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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