Umfrage: 37% der Bauunternehmer erwartet Umsatzplus
ID: 840036
Umfrage: 37% der Bauunternehmer erwartet Umsatzplus
So sehr die wenig frühlingshaften Temperaturen derzeit auch die Baukonjunktur drosseln mögen: Die Auftragslage im deutschen Bauhauptgewerbe entwickelt sich weiterhin positiv. Die deutschen Bauunternehmer sind deshalb zuversichtlich, dass sie im ersten Halbjahr 2013 ihr Umsatzniveau halten oder steigern können. Das ist das Ergebnis der jüngsten Baubarometer-Befragung von BauInfoConsult. Bezogen auf das gesamte Jahr 2013 ist der Optimismus nochmals deutlich ausgeprägter. Die negativen Erwartungen sind fast ganz verschwunden. Doch nur fast: Denn die Unsicherheit ist im Vergleich zu den Vorjahren stark angestiegen.
In der telefonischen Befragung zur Bau-Marktstudie Jahresanalyse 2013/2014 von BauInfoConsult wurden 180 Bauunternehmer im Februar 2013 zu ihren aktuellen Umsatzerwartungen befragt. Trotz des vielerorts besonders strengen und langen Winters gehen über die Hälfte der Bauunternehmer davon aus, dass sie keine Umsatzein-bußen im ersten Halbjahr 2013 zu befürchten haben und zwar sowohl im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2012 als auch zum zweiten Halbjahr 2012.
Fast ein Viertel der Bauunternehmer erwartet im laufenden Halbjahr mehr Umsatz erwirtschaften zu können als im ersten Halbjahr 2012. Die erwarteten Steigerungen liegen überwiegend in einem Bereich von bis zu 5 Prozent. Den Umsatz des Vorhalbjahres in einem ähnlich hohen Rahmen zu übertreffen, erhofft dagegen nur jeder zehnte Bauunternehmer.
15 Prozent der Befragten rechen im ersten Halbjahr 2013 mit Umsätzen, die um bis zu einem Zehntel unter ihrem Ergebnis im zweiten Halbjahr 2012 liegen dürften.
Insgesamt ist die Umsatzprognose der Bauunternehmer optimistisch. Bezogen auf das Gesamtjahr 2013 gehen 37 Prozent der Befragten von einer Umsatzsteigerung aus, die Hälfte der Optimisten um über 5 Prozent oder im zweistelligen Bereich. Negative Erwartungen äußerte dagegen - anders als noch in der letzten Befragung Anfang 2012 - kein einziger Bauunternehmer. Hier zeigt sich die gute Auftragssituation der Betriebe insbesondere im Neubausegment.
Doch der Optimismus der Branche ist nur die eine Seite. Was die aktuelle Umfrage ebenfalls widerspiegelt, ist die gestiegene Unsicherheit in Bezug auf die Zukunft. Jeweils ein Fünftel der befragten Bauunternehmer konnte keine Abschätzung zur Umsatzentwicklung abliefern - in den Vorjahren war dieser Anteil stets marginal.
Hier wird deutlich, dass auch die nahe Zukunft für Unternehmer ein Stück weit unberechenbarer geworden ist als noch vor wenigen Jahren. Das betrifft sowohl brancheninterne Themen - z. B. wie sich die gestrichene Absetzbar-keit von umfangreichen energetischen Maßnahmen im Bestand auf die Nachfrage in der Gebäudesanierung aus-wirken wird - als auch gesamtwirtschaftliche und europäische Entwicklungen wie die europäische Währungskrise und die anhaltende Krise in Süd- und Südosteuropa.
Immobilien-Newsticker
Fasaneriestrasse 2 b
80636 München
Telefon: +49 (89) 18 999 614
Mail: info [at] Immobilien-Newsticker.de
URL: www.Immobilien-Newsticker.de
PresseKontakt / Agentur:
Immobilien-Newsticker
Fasaneriestrasse 2 b
80636 München
Telefon: +49 (89) 18 999 614
Mail: info [at] Immobilien-Newsticker.de
URL: www.Immobilien-Newsticker.de
Datum: 22.03.2013 - 10:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 840036
Anzahl Zeichen: 3397
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 195 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Umfrage: 37% der Bauunternehmer erwartet Umsatzplus"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Immobilien-Newsticker (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Deutschland, 24. Juni 2026 - Der deutsche Immobilienmarkt befindet sich in einer Phase, in der Eigentümer, Käufer, Kapitalanleger, Makler, Projektentwickler und Marktbeobachter zunehmend verlässliche Orientierung suchen. Zinsen, Baukosten, politische Rahmenbedingungen, regionale Unterschiede und
Ifo-Index: Wirtschaftsstimmung leicht gesunken ? Bau läuft prächtig ...
Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im März überraschend auf 106,7 Punkte gesunken. Das teilte das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit. Im Februar hatte der Ifo-Index noch bei 107,4 Punkte gelegen. Damit endete eine Serie von vier Anstiegen in
Immobilienverband lehnt Gesetzesentwurf zum «Bestellerprinzip» ab ...
Immobilienverband IVD lehnt Gesetzesentwurf zum "Bestellerprinzip? ab - Entwurf weist gravierende Mängel auf. Der Bundesrat hat sich in seiner heutigen Sitzung dem Gesetzesentwurf zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung gewidmet. Das so genannte "Bestellerprinzip
Weitere Mitteilungen von Immobilien-Newsticker
RealÂlöhne im 4. QuarÂtal 2012 zum VorÂjahresÂquarÂtal um 0,7 % geÂstieÂgen ...
WIESBADEN - Die Reallöhne in Deutschland stiegen vom vierten Quartal 2011 bis zum vierten Quartal 2012 um durchschnittlich 0,7 %. Die Nominallöhne erhöhten sich in diesem Zeitraum um 2,8 %, die Verbraucherpreise legten um 2,0 % zu, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mit. Fü
EÂnerÂgie- und WasÂserÂverÂsorÂgung: 1,9 % weÂniÂger BeÂschäfÂtigte im DeÂzemÂber 2012 ...
WIESBADEN - In Deutschland waren Ende Dezember 2012 im Wirtschaftsbereich Energie- und Wasserversorgung rund 233 000 Personen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies 1,9 % weniger als im Dezember 2011. Besonders stark verringerte sich die Beschäftigtenzah
Kommunen erzielten im Jahr 2012 einen Überschuss von 0,9 Milliarden Euro ...
WIESBADEN - Für die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Stadtstaaten) errechnete sich im Jahr 2012 nach Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik ein Finanzierungsüberschuss von insgesamt 0,9 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weite
Studie: Drastischer Wohnungsmangel in Deutschlands Großstädten ...
Der Wohnungsmangel in deutschen Großstädten ist größer als bislang gedacht. Wie eine Erhebung des Berliner Immobilieninstitutes Empirica im Auftrag von "Focus? ergab, besteht derzeit eine dramatische Diskrepanz zwischen der Zahl der fertig gestellten Wohnungen und dem tatsächlich benöti




