Windstromkosten sinken langsamer als erhofft
ID: 840399
Technology Reviewüber die Energiewende

(PresseBox) - Während die Politik weiter um die Strompreisbremse von Umweltminister Peter Altmaier streitet, kommen aus der Wissenschaft ernüchternde Zahlen: Die Kosten für Windenergie sind weit langsamer gesunken als erwartet. Lange fielen sie bei Verdopplung der installierten Leistung um acht Prozent. Studien des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) legen nun allerdings nahe, dass die Windstromkosten in jüngster Zeit nur noch um drei Prozent abgenommen haben, schreibt Technology Review in seinem aktuellen Sonderheft zur Energiewende.
Dafür gibt es drei Gründe: An idealen Standorten rechnen sich Windkraftwerke mitunter zwar schon heute, doch diese Spitzenlagen sind selten. In Deutschland können allenfalls einzelne Windräder derzeit schon wettbewerbsfähig Strom produzieren - wenn sie an idealen Standorten stehen und es sich um effiziente Neuanlagen handelt. Ausgerechnet die guten Küstenstandorte sind jedoch größtenteils schon mit älteren, ineffizienteren Windrädern belegt. Zweitens sind die technischen Anforderungen für die Einbindung ins Stromnetz in den vergangenen Jahren gestiegen, was die Anlagen teurer machte und den Verfall der Preise bremste. Und drittens sind moderne Anlagen technisch nahezu ausgereift, große Effizienzgewinne daher nicht mehr zu erwarten.
Rein rechnerisch hat jeder Bürger vergangenes Jahr 170 Euro für das Hochpäppeln von Windrädern und Solaranlagen bezahlt. Diese Summe ergibt sich, wenn man die 2012 angefallenen 13,9 Milliarden Euro Umlage für erneuerbare Energien auf alle 82 Millionen Einwohner Deutschlands umrechnet.
Das Sonderheft Energie von Technology Review ist ab sofort im Bahnhofsbuchhandel und im ausgewählten Zeitschriftenhandel für 9,90 Euro erhältlich, die digitale Ausgabe kostet 7,99 Euro. Online kann man beide Versionen im heise-shop (shop.heise.de) bestellen.
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 22.03.2013 - 14:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 840399
Anzahl Zeichen: 1977
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hannover
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 269 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Windstromkosten sinken langsamer als erhofft"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Heise Medien Gruppe GmbH&Co KG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Ein Online-Auftritt ist heutzutage unverzichtbar. Doch was müssen Unternehmer und Freiberufler dabei beachten? Welche rechtlichen Hürden gibt es und wie wird die Website auch von den Nutzern im Internet gefunden? Diese und weitere Fragen klären die Experten der Online-Marketing-Agentur Heise Regi
pipes? das neue Konferenzformat für Data Scientists&CTOs im Rahmen des OMR Festivals ...
Das OMR Festival, das sich als Wissens- und Networking-Plattform für die Online-Marketing- und Medienbranche versteht, startet mit ?pipes? ein neues Konferenzformat für CTOs, Data Scientists und Data Engineers. Am 7. Mai begrüßen die Veranstalter im Hamburger Docks am Spielbudenplatz Entscheid
Innovatoren unter 35: Nachwuchswettbewerb von Technology Review ...
Hannover, 13. Februar 2019 ? Zum sechsten Mal sucht die deutsche Ausgabe der MIT Technology Review kreative Köpfe, die mit innovativen Konzepten unsere Zukunft mitgestalten wollen. Mit seinem Nachwuchspreis ehrt das Magazin wieder zehn Vordenker unter 35 Jahren, die Ungewöhnliches auf ihrem Gebi
Weitere Mitteilungen von Heise Medien Gruppe GmbH&Co KG
Technology Reviewüber die Energiewende / Windstromkosten sinken langsamer als erhofft ...
Während die Politik weiter um die Strompreisbremse von Umweltminister Peter Altmaier streitet, kommen aus der Wissenschaft ernüchternde Zahlen: Die Kosten für Windenergie sind weit langsamer gesunken als erwartet. Lange fielen sie bei Verdopplung der installierten Leistung um acht Prozent. S
Frist zur Reduzierung des Wassercents endet am 31. März ...
Im Dezember 2011 hat die Landesregierung von Sachsen-Anhalt das Wasserentnahmeentgelt, auch Wassercent genannt, eingeführt. Dieses wird erstmalig im Jahr 2013 für das Jahr 2012 erhoben. Basis ist die Wasserentnahmeentgeltverordnung des Landes Sachsen-Anhalt (WasEE-VO LSA). Die Verordnung
NABU: Bleihaltige Munition endgültig verbieten ...
Tschimpke: Toxische Wirkung von Blei ist unumstritten, Alternativen sind verfügbar Berlin - Auf einem zweitägigen Symposium des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin wurde in zahlreichen Vorträgen die Verwendung von bleifreier und bleihaltiger Jagdmunition und deren Auswirkung
Weltwassertag 2013 ...
783 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 3,5 Mio. Menschen sterben jährlich an den Folgen schlechter Wasserversorgung. 1,1 Milliarden haben keinen Zugang zu sanitären Anlagen. "Wenn alle Menschen Zugang zu Wasser und Seife hätten, könnten fast die Hälfte all




