Badische Neueste Nachrichten: Erste Früchte

Badische Neueste Nachrichten: Erste Früchte

ID: 842589
(ots) - Jubel auf der einen Seite - Sorgenfalten auf der
anderen: Erstmals seit 2001 sind in den vergangenen beiden Jahren die
Arbeitskosten für deutsche Unternehmen stärker gestiegen als im
EU-Durchschnitt. Jahrelang hinkte Deutschland im europaweiten
Vergleich hinterher. Auch deswegen durfte sich die Bundesrepublik
weltweit lange Zeit als Export-Weltmeister feiern lassen. Doch nun
tragen die Tarifabschlüsse der vergangenen beiden Jahre erste Früchte
für die Arbeitnehmer. Vom Gehalt bleibt auch nach Abzug der Inflation
etwas in den Geldbeuteln hängen - der wirtschaftliche Erfolg der
Unternehmen kommt auch bei den Mitarbeitern an. Das stärkt nicht nur
die Kaufkraft im Inland, sondern trägt auch zu einer erhöhten
Nachfrage nach ausländischen Gütern bei, was schließlich zu einer
Stabilität der Euro-Zone führt. Und dadurch, dass die Kosten in
Deutschland inzwischen stärker steigen, gewinnen die
Euro-Krisenländer an Wettbewerbsfähigkeit. Da Griechenland und Co
zuletzt vor allem importierten, sammelten sich riesige Schuldenberge
an. Warnende Worte kommen von den Arbeitgebern, die nun die
Konkurrenzfähigkeit der heimischen Wirtschaft gefährdet sehen.
Zahlreiche Arbeitsplätze ständen auf dem Spiel. Die Produktivität
müsse angekurbelt werden, um die steigenden Kosten wettzumachen. Was
dabei aber häufig nicht bedacht wird: Steigende Arbeitskosten und der
damit verbundene Anstieg der Löhne bedeutet für Deutschland einen
klaren Vorteil im Wettbewerb um die klugen Köpfe dieser Welt. Denn
neben den höheren Kosten gibt es bei Unternehmen momentan wohl nur
ein Thema, dass sie noch stärker tangiert: der Fachkräftemangel.



Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721) 789-0
redaktion.leitung@bnn.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Kommentar zur Euro-Krise: Hände weg von Spar-Guthaben Rheinische Post: Koalitionspolitiker kritisieren EU-Pläne für Bankenrettung / Meister:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.03.2013 - 22:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 842589
Anzahl Zeichen: 1959

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Karlsruhe



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 238 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Badische Neueste Nachrichten: Erste Früchte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Badische Neueste Nachrichten (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Badische Neueste Nachrichten: Der mündige Verbraucher ...
Auf der Zielgeraden der Legislaturperiode haben Union und FDP noch ein Gesetz durch den Bundesrat bekommen, das die Rechte der Verbraucher nachhaltig stärkt. Mit abschreckend hohen Bußgeldern und neuen Obergrenzen für Gebühren will es unlauterer Telefonwerbung, übereifrigen Inkassobüro


Weitere Mitteilungen von Badische Neueste Nachrichten


Rheinische Post: Kommentar zur Euro-Krise: Hände weg von Spar-Guthaben ...
Die Chaos-Tage bei der Euro-Rettung gehen weiter. Zwar haben die Finanzminister inzwischen erkannt, dass man die Kleinsparer in Zypern nicht an der Rettung der Banken beteiligen darf, will man keine Vertrauenskrise in ganz Europa auslösen. Doch kaum hatten sich die Börsen beruhigt, schütteten

Schwäbische Zeitung: Besonders instinktlos - Kommentar ...
Mal hypothetisch: Wenn in der Türkei rasende Ausländerhasser mehrere Deutsche ermordet hätten und deutsche Reporter nicht zum folgenden Prozess zugelassen würden: Wie fänden wir das? Allein das Bauchgefühl sagt einem, dass es falsch ist, die türkischen Medienvertreter vom NSU-Verfahren au

Schwäbische Zeitung: Die Pläne treffen die Falschen - Leitartikel ...
Steigen wir kurz auf das Gerechtigkeitsgesäusel der wahlkämpfenden Volksparteien ein. Die Sozialdemokraten haben die Reichen identifiziert, um aus ihrer schwächelnden Kampagne doch noch eine Erfolgsgeschichte machen zu können. Denn in Umfragen wird der SPD Kompetenz zugesprochen, wenn es daru

Rheinische Post: Firmen brechen weg = Von Birgit Marschall ...
Ohne Unternehmen keine Arbeitsplätze, ohne Arbeitsplätze keine Einkommen, ohne Einkommen keine Steuern, ohne Steuern keine staatlichen Leistungen und so weiter. Firmen und Unternehmergeist sind unentbehrliche Stützen unseres Systems, auch wenn wir das oft vergessen. Deshalb muss es alarmieren


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z