Neue OZ: Kommentar zu Nordkorea
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Nun also die neueste kalkulierte Provokation aus Nordkorea, die
Ausrufung des "Kriegszustandes". Als ob sich das Land nicht schon
seit einem halben Jahrhundert in ebendiesem Zustand befände. Bei
aller Sorge angesichts der Provokationen des Diktators Kim Jong Un -
zum Nuklearschlag scheint Pjöngjang absehbar nicht in der Lage.
Das demonstrative Wetzen der Messer verfolgt vor allem dieses
Ziel: Durch Verbreiten internationalen Schreckens sollen die
Sanktionen nicht weiter verschärft, sondern dafür Verhandlungen auf
Augenhöhe geführt werden. Noch ist das Regime nicht in der Lage,
seine Raketen mit atomaren Sprengköpfen zu bestücken. Was es dafür
benötigt, ist vor allem Zeit. Eine weitere Verschärfung der
Sanktionen dürfte es dagegen empfindlich treffen. Nicht so sehr
direkt militärisch als vielmehr indirekt über die ohnehin schon
mangelnde Versorgung der darbenden Bevölkerung. Dies aber will der
neue Machthaber in jedem Fall verhindern.
Westliche Geheimdienste gehen davon aus, dass Kim Jong Un erkannt
hat, dass er die wirtschaftlichen Lebensbedingungen seines Landes
verbessern muss, um seine Macht nachhaltig zu stabilisieren. Doch mag
er auch relativ fest im Sattel sitzen, sich gegen den riesigen
Militärapparat durchzusetzen ist nicht leicht. So richtet sich das
Säbelrasseln nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Im Westen
sollte die Devise lauten: Keine Panik.
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Datum: 01.04.2013 - 22:00 Uhr
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