"Rettet die Gebärmutter" / Bevor ein Uterus entfernt wird, sollen Frauen sich nach Alternativen erkundigen
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Gebärmutter (Uterus) operativ entfernt. Viel zu oft, sagt die
Initiative "Rettet die Gebärmutter" mit Sitz in Marburg, getragen von
Betroffenen, Ärzten und Selbsthilfegruppen. Übermäßige
Regelblutungen, Myome und Tumore sind die häufigsten Gründe, den
Uterus zu entfernen. Dabei gibt es nur bei bösartigem Krebs keine
Alternative. Starke Regelblutungen sind auch anders in den Griff zu
bekommen. "Heute gibt es eine Reihe schonender Behandlungsmethoden",
sagt Dr. Rüdiger Söder, Gynäkologe in Mainz und Unterstützer der
Uterus-Retter, im Patientenmagazin "HausArzt".
Auch bei Myomen, gutartigen Muskelwucherungen, könnte das Organ
häufig erhalten bleiben. "Oft lassen sich einzelne Myome mittels
einer Gebärmutterspiegelung entfernen", sagt Söder. Man kann den
Geschwulsten auch die Blutzufuhr abschneiden oder sie mit
Schallwellen zerstören. Nur bei vielen oder besonders großen Myomen
greifen sanfte Methoden oft nicht. Wenn der Uterus doch geopfert
werden muss, müssen Frauen übrigens entgegen häufigen Befürchtungen
nicht mit einem Hormon-Chaos rechnen. Nicht die Gebärmutter sondern
die verbleibenden Eierstöcke bilden die Hormone.
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Das PatientenMagazin "HausArzt" gibt der Deutsche Hausärzteverband
in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 2/2013
wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
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Datum: 05.04.2013 - 08:00 Uhr
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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