Die Stadt Essen feiert Weltpremiere für die Stromversorgung in der Innenstadt
ID: 849689
Die Stadt Essen feiert Weltpremiere für die Stromversorgung in der Innenstadt
- RWE Deutschland AG legt bisher längstes Supraleiterkabel
- Technologie transportiert fünfmal mehr Strom als herkömmliche Leitungen
"Wir freuen uns sehr, Schauplatz einer weltweiten Premiere zu sein. Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt können sehr stolz darauf sein, dass wir hier mit AmpaCity Maßstäbe für die Zukunft setzen", sagt Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß. Auch für Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG, hat das Projekt herausragende Bedeutung: "Die Supraleitung kann für die Stromversorgung von Ballungsräumen, in denen Raum ein hohes Gut ist, zur zukunftsweisenden Technologie werden. Wir freuen uns, dass wir einen erheblichen Teil dazu beitragen, dass diese Zukunft hier in Essen anfängt."
Mehr als hundert Jahre nach Entdeckung des Supraleitungseffektes wird nun das greifbar, wovon Generationen von Wissenschaftlern schwärmten - der nahezu verlustfreie Transport von Strom. "Mit dem Supraleiterkabel, das in Essen auf einer Strecke von rund 1.000 Metern zwischen zwei Umspannstationen gelegt wird, lässt sich die Leistungsdichte und Effizienz merklich erhöhen", ergänzt Dr. Joachim Schneider, Technikvorstand der RWE Deutschland AG. Der Ausbau städtischer Netze mit Hochspannungskabeln, der ressourcen- sowie flächen-intensive Umspannstationen erfordert, könnte somit optimiert werden.
Durch den Einsatz der Supraleitertechnologie lassen sich Umspannanlagen reduzieren und an den Rand der Städte verschieben. Somit entsteht in den Innenstädten Raum, der aufgrund von steigenden Grundstückpreisen immer wertvoller wird. Zudem hat die Supraleitertechnologie das Potenzial, die Gesamtkosten, die durch künftigen Netzausbau entstehen, erheblich zu senken. Das hat eine Machbarkeitsstudie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ergeben, auf deren Basis das Projekt AmpaCity erst entstanden ist.
Die technische Überlegenheit des Supraleiterkabelsystems resultiert aus der Materialeigenschaft des Leitermaterials, das aus einer speziellen Keramik besteht. Es ist bei einer Temperatur von zirka minus 200 Grad Celsius ein idealer elektrischer Leiter, der bei gleichem Querschnitt mindestens 100-mal mehr Strom transportieren kann als Kupfer. Die erforderliche Betriebstemperatur lässt sich ohne großen Aufwand mit flüssigem Stickstoff herstellen, der auch in der Lebensmittelindustrie oder der Medizin als Kühlmedium eingesetzt wird. Trotz der unentbehrlichen Wärmeisolierung des Supraleiterkabels gelingt es, bei gleichem Kabelaußendurchmesser die fünffache Strommenge eines Kupferkabels gleicher Spannung zu transportieren - und das, im Gegensatz zu Kupfer, fast ohne Verluste.
Experten rechnen damit, dass diese innovativen Supraleiterkabel bei energieintensiven Anwendungen in wenigen Jahren auch wirtschaftlich mit Kupfer konkurrieren können. Sie sind überall dort interessant, wo große elektrische Leistungen bei eingeschränktem Platzangebot transportiert werden müssen. Aufgrund dieser besonderen Eigenschaften und der minimierten Stromverluste wird das Projekt AmpaCity vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit 6,3 Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, eine Technologie voranzubringen, die zukunftsweisend für die innerstädtische Stromversorgung sein kann. Mit knapp 60 Prozent trägt RWE Deutschland an den Gesamtkosten von 13,5 Millionen Euro den größten Anteil.
Bildunterschrift: Nahmen heute den Spatenstich für die Legung der Supraleiter vor (v.l.): Frank Schmidt, Nexans Deutschland, Dr. Johannes Georg Bednorz, Nobelpreisträger für Physik, Dr. Joachim Schneider, Technikvorstand RWE Deutschland AG, Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender RWE Deutschland AG, Reinhard Paß, Oberbürgermeister Stadt Essen, und Dr. Claus Börner, Projektträger Jülich.
RWE Aktiengesellschaft
Opernplatz 1
45128 Essen
Deutschland
Telefon: +49 (0201) 12-00
Mail: info@rwe.de
URL: http://www.rwe.com
PresseKontakt / Agentur:
RWE Aktiengesellschaft
Opernplatz 1
45128 Essen
Deutschland
Telefon: +49 (0201) 12-00
Mail: info(at)rwe.de
URL: http://www.rwe.com
Datum: 09.04.2013 - 18:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 849689
Anzahl Zeichen: 4843
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 341 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Die Stadt Essen feiert Weltpremiere für die Stromversorgung in der Innenstadt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
RWE Aktiengesellschaft (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Verlegung von 64 Kilometer Kabel Spezielle Kabelverlege-Schiffe im Einsatz 24 Windkraftanlagen-Fundamente bereits installiert RWE Innogy hat Anfang der Woche im Baufeld des Offshore-Windparks Nordsee Ost mit der parkinternen Kabelverlegung gestartet. Bis Mitte 2014 sollen rund 64
Berliner Handbuch zur Elektromobilität bringt Wissenschaftler und Praktiker zusammen ...
Das Nachschlagewerk zur Elektromobilität im Handel Fachliche Unterstützung durch RWE Wissenschaftler und Praktiker beleuchten im "Berliner Handbuch zur Elektromobilität" den aktuellen Stand von Entwicklung und Umsetzung dieses Zukunftsthemas. Das interdisziplinäre Nachsch
Intersolar: RWE stellt Speicher für Sonnenstrom vor ...
Stabile Strompreise durch optimierte Nutzung von Ökostrom Mit Haussteuerung RWE SmartHome Eigenverbrauch erhöhen und Wohnkomfort steigern Vom 19. bis 21. Juni zeigt die RWE Effizienz GmbH auf der Intersolar in München (Halle B6, Stand 210) ihre vielfältig einsetzbaren Solarstromspeicher. D
Weitere Mitteilungen von RWE Aktiengesellschaft
Robolution - Technik, die begeistert! ...
Der Mann von heute muss so vieles können: Zuhören, Kochen und Verständnis zeigen. Doch eins muss er nicht mehr: Rasenmähen! Wie das geht? Mit den vollautomatischen Mährobotern Robolinho© von AL-KO. Sie übernehmen die Arbeit und die Herren der Schöpfung können sich entspannen und zurücklehn
Diesen Gärtner kann jede haben! ...
Wie unfair! Männer haben aktuellen Umfragen zufolge pro Tag rund 25 Prozent mehr Freizeit als Frauen. Denn in vielen Familien sind es immer noch die Frauen, die den Hauptteil der Haus- und Gartenarbeit erledigen. Nur 38 Minuten kann eine Durchschnittsdeutsche ausschließlich für sich nutzen. Aber
Dein neuer Lover- Sieht gut aus, macht keinen Dreck und motzt nicht rum! ...
Zugegeben, die beliebten Mähroboter Robolinho© sehen nicht ganz so sexy aus wie Jesse Metcalfe, der als Gärtner Eva Longoria aus Desperate Housewives den Rasen mähte. Aber süß und stylisch sind die kleinen Robolinhos© auch. Und vor allem: Sie machen die Arbeit wie von selbst! Ganz automatisch
Online-Plattform für den Gartenzaun ...
Mit dem Fachportal gartenzaun-direkt.de existiert eine Plattform, die potenzielle Kunden und gewerbliche Anbieter zielgerichtet zusammenführt. Schon in der frühen Planungsphase können Bauherren und Grundstücksbesitzer Informationen sammeln, die sie für ihren Gartenzaun brauchen. Durch die Aufli




