Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu SchülerVZ
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So nahmen die Betreiber Datenschutz weitaus ernster als der große
Konkurrent und versuchten durch Moderation, negative Effekte wie
Mobbing abzumildern. Mit zuletzt zwölf Mitarbeitern der
Betreiberfirma - von einst 300 - allerdings war das nicht mehr zu
leisten. Das Netzwerk verkam, viele Profile waren zuletzt gefälscht.
Gratulieren kann man nur den Gründern der VZ-Netzwerke. Die
verkauften schon 2007 - und damit rechtzeitig vor dem Niedergang - an
die Holtzbrinck-Gruppe. Für gutes Geld. Holtzbrinck selbst wurde die
Angebote vor einem halben Jahr wieder los. Die neuen Betreiber fanden
kein Konzept, das die Nutzer halten konnte. Von gut fünf Millionen zu
Hochzeiten waren nur noch 200 000 geblieben. Und ein
Geisternetzwerk braucht niemand.
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Datum: 09.04.2013 - 18:09 Uhr
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