PCs ohne Antiviren-Software fünfmal mehr von Malware betroffen
Jeder vierte Nutzer surft ohne Antiviren-Software / Webbasierte Trojaner größte Bedrohung für Unternehmen
"Menschen verstehen intuitiv, wie wichtig es ist, ihre Haustür abzuschließen, um Hauseinbrüche zu verhindern. Computersicherheit ist nicht anders. Surfen im Internet ohne aktuelle Antivirus-Software bedeutet, die Haustür für Kriminelle geöffnet zu lassen", sagt Tim Rains, Director Trustworthy Computing, Microsoft Corporation. "Mit der Veröffentlichung des aktuellen Security Intelligence Report möchten wir Nutzer dazu aufrufen, ihre Computer durch aktuelle Antivirus-Software zu schützen".
Unwissenheit schützt vor Angriffen nicht
Trotz der Vorteile, die Antiviren-Software zur Sicherheit der Daten mitbringen, ist jeder vierte Computer nicht ausreichend geschützt. "Viele Nutzer wissen nicht einmal um ihr Risiko" sagt Michael Kranawetter, Chief Security Advisor, Microsoft Deutschland. "Oftmals läuft die Testphase von Antiviren-Software aus, die beim Kauf eines neuen PCs vorinstalliert ist. Oder die Software wird schlicht weg nicht aktualisiert", fasst Kranawetter zusammen. In einigen Fällen können Antivirus-Programme aber auch unbemerkt von Cyberkriminellen deaktiviert werden. Daher ist es ratsam, regelmäßig seine Sicherheitseinstellungen auf dem Computer zu überprüfen. Nutzer, die ungeschützt im Web surfen, sollten entsprechende Software über vertrauenswürde Anbieter (http://www.microsoft.com/windows/antivirus-partners/windows-7.aspx) downloaden. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine kostenlose oder kostenpflichtige Lösung gewählt wird, die Verwendung von Antiviren-Software senkt das Risiko enorm, Opfer eines Cyberangriffes zu werden.
Schutz vor weit verbreiteten Online-Bedrohungen
Aktuelle Antiviren-Software schützt Internet-Nutzer vor weit verbreiteten Online-Bedrohungen. In der 14. Ausgabe des Security Intelligence Report (SIRv14) werden folgende häufig auftretenden Bedrohungsfamilien erläutert:
- Verseuchte E-Mail-Anhänge: Allein im vierten Quartal 2012 wurden drei Millionen verseuchte Email-Anhänge von Microsoft entdeckt und entfernt. Der Schadcode versteckt sich beispielsweise getarnt als PDF- oder Word-Datei und infiziert den Rechner beim Öffnen des Anhangs.
- Vorsicht vor vermeintlichen Schnäppchen: Cyberkriminelle nutzen auch sogenannte "Keygens", um an ihr Ziel zu kommen. Die Lizenzschlüssel-Generatoren versprechen vermeintlich kostenlose oder vergünstigte Software, Musik oder Filme. Jedoch enthalten Keygens oftmals auch Schadsoftware. Nutzer, die im Internet gezielt nach dieser Art von Generatoren suchen, erhöhen das Risiko, sich beim Surfen zu infizieren. Im vierten Quartal 2012 wurde diese Bedrohungsfamilie fast sieben Millionen Mal erkannt.
Webbasierter Trojaner größte Bedrohung für Unternehmen
Während im vergangenen Berichtsjahr der Netzwerkwurm "Conficker" die größte Bedrohung für Unternehmen darstellte, wird aus dem aktuellen Security Intelligence Report eine weitere Bedrohung für Unternehmen deutlich: Die Verbreitung des webbasierten Trojaners "IframeRef" hat sich im zweiten Halbjahr 2012 verfünffacht. Die Infektionsrate lag im vierten Quartal 2012 bei fast 3,3 Millionen betroffenen Computern. Der Trojaner verbreitet sich durch sogenanntes Social Engineering, indem Nutzer auf Links in fingierten E-Mails oder trügerischen Webseiten klicken.
Über den Microsoft Security Intelligence Report
Microsoft erstellt den Security Intelligence Report zweimal im Jahr und informiert damit über Veränderungen in der Sicherheitslandschaft. Zudem werden Benutzern Anleitungen zum Schutz ihrer Netzwerke zur Verfügung gestellt. Die vorliegende Ausgabe des Security Intelligence Report umfasst zwischen Juli und Dezember 2012 generierte Daten und Analysen von mehr als 600 Millionen Systemen in über 100 Ländern weltweit. Im Rahmen seiner Corporate Technical Responsibility (CTR) ist sich Microsoft als technologieführendes Unternehmen seiner Verantwortung bewusst und will mit dem SIR zu mehr Transparenz beitragen, damit sich Verbraucher und Unternehmen besser vor Gefahren aus dem Internet schützen können. Ausführliche Informationen über den Microsoft Security Intelligence Report 14 (SIRv14) stehen zur Verfügung unter: http://www.microsoft.com/sir.
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 73,72 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2012; 30. Juni 2012). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2012 betrug 21,76 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 38.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das Advanced Technology Labs Europe (ATLE) in Aachen hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 73,72 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2012; 30. Juni 2012). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2012 betrug 21,76 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 38.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das Advanced Technology Labs Europe (ATLE) in Aachen hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.
Datum: 17.04.2013 - 17:08 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
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