Wasserpfeife: Kein Zug ohne Risiko
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Wasserpfeife: Kein Zug ohne Risiko
Hohe Mengen an Kohlenmonoxid in Wasserpfeifenrauch vor allem für Schwangere und Herz-Kreislaufpatienten gefährlich
Der hohe Kohlenmonoxidgehalt von Wasserpfeifenrauch ist auf die Kohle zurückzuführen, mit der der Tabak in der Wasserpfeife erhitzt wird. Schon der Kohlenmonoxidgehalt des Rauchs einer Wasserpfeife kann beim Konsumenten zu Übelkeit und Kopfschmerzen führen. Da das Gas die Plazenta passieren kann, erreicht es bei Schwangeren auch das Ungeborene und kann dort ebenfalls die Sauerstoffversorgung behindern. Schwangere sollten daher auf den Konsum von Wasserpfeifen verzichten. Da sich Kohlenmonoxid auch in der Raumluft wiederfindet, wenn Wasserpfeifen geraucht werden, sollten Schwangere längere Aufenthalte in Shisha-Cafes vermeiden. Gleiches gilt für Personen mit Herz-Kreislauferkrankungen.
Neben Kohlenmonoxid enthält Wasserpfeifenrauch nach Ergebnissen eines Forschungsprojekts am BfR auch andere Schadstoffe in größeren Mengen als Zigarettenrauch, darunter die Krebs erregenden Stoffe Benz(a)pyren und Formaldehyd. Auch Nikotin findet sich in größeren Mengen in Wasserpfeifenrauch als in Zigarettenrauch. Da dieser Stoff die Suchtwirkung von Tabak erzeugt, ist davon auszugehen, dass die Suchtgefahren von Wasserpfeifen nicht geringer sind als die von Zigaretten, wie oft fälschlicherweise behauptet wird.
Nach den Untersuchungen zu Schadstoffgehalten im Rauch von Wasserpfeifen und Zigaretten ist es nun erforderlich, mittels Biomonitoringstudien abzuklären, welche Mengen der nachgewiesenen Substanzen beim Rauchen in den Körper gelangen und wie sie dort wirken.
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Datum: 24.04.2009 - 12:51 Uhr
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