Rudi Völler stützt Hoeneß: "Man muss sich zurückhalten"
ID: 857414
Effenberg und Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler über das
aktuelle Geschehen in der Fußball-Bundesliga.
Rudi Völler...
...über die Selbstanzeige von Uli Hoeneß: "Im ersten Moment ist
man natürlich geschockt, aber dann muss man sich fangen. Vor allem
weil das eine Privatangelegenheit ist, man die Fakten nicht kennt,
und vor allen Dingen wenn man Uli Hoeneß als ganz großen Menschen
kennengelernt hat. Da muss man sich zurückhalten. Ich glaube nicht,
dass sich Bayern in der jetzigen Verfassung davon beeindrucken lässt.
Natürlich beschäftigt man sich damit, aber ich glaube sogar, dass die
Mannschaft noch mehr Gas gibt und für Uli Hoeneß spielt."
...über die Chancen des FC Bayern gegen Barcelona: "Man kann schon
sagen, dass Bayern ein ganz kleiner Favorit ist. Das haben sich die
Bayern verdient, weil sie hervorragende Leistungen gebracht haben.
Bei aller Qualität nach vorne hat Barcelona in der Defensive
Probleme. Ich bin davon überzeugt, dass die Bayern ihre Großchancen
bekommen werden."
...über die Partie Dortmund - Madrid: "Da ist alles offen, es gibt
keinen Favoriten. Dortmund hat sehr gute Chancen, das zu schaffen."
...über einen möglichen Wechsel von André Schürrle zu Chelsea: "Es
gibt noch nichts Spruchreifes, wir sind bei weitem noch nicht einig.
Wenn wir einen Guten verlieren, müssen wir uns so aufstellen, dass
wir nächstes Jahr nicht schlechter sind. Kevin de Bruyne wäre eine
Top-Alternative. Das ist eine wichtige Komponente. Wenn wir keine
Einigung finden, wird André noch ein Jahr bei uns bleiben. Er hat
einen tollen Charakter. Nächstes Jahr ist Weltmeisterschaft. Er wird
alles dafür tun bei uns, dass Leverkusen erfolgreich ist."
...über die Situation bei Werder Bremen: "Ich glaube, dass Thomas
Schaaf in der Lage ist, die Mannschaft wieder rauszuziehen."
...über die Trainerfrage in Leverkusen: "Sascha Lewandowski hat
sich noch nicht richtig entschieden. Es gibt eine Tendenz, dass er in
die Jugend zurückgeht."
Sky Experte Stefan Effenberg....
....auf die Frage, ob die Selbstanzeige von Uli Hoeneß
Auswirkungen auf das Barcelona-Spiel hat: "Ich glaube nicht, dass das
die Spieler belastet. Die gehen nicht mit diesem Problem ins Bett.
Die werden das ausblenden."
....über die Partie FC Bayern - Barcelona: "Das ist ein Duell auf
Augenhöhe, man muss seine eigene Stärke durchbringen. Ich glaube, die
Bayern haben einen Vorteil in der Größe bei Standardsituationen. Das
ist ein Trumpf."
...über die Chancen von Dortmund gegen Madrid: "Weder Bayern noch
Dortmund sollte sich kleinmachen. Man sollte an die eigene Stärke
glauben und sich sagen: `Die müssen uns ja auch verteidigen.´ Die
Spieler von Madrid müssen sich um Lewandowski Sorgen machen,"
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Datum: 21.04.2013 - 20:59 Uhr
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