Kohlekraftwerke beeinflussen Luftqualität geringfügig
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Kohlekraftwerke beeinflussen Luftqualität geringfügig
Sichere und stabile Stromerzeugung braucht den Energieträger Kohle
Die heute in Berlin von der Health and Environment Alliance vorgestellte Studie zu den Gesundheitsfolgen von Kohlekraftwerken enthält aus Sicht von Vattenfall im Vergleich zu einer erst vor wenigen Wochen veröffentlichten Studie von Greenpeace keine grundlegenden neuen Erkenntnisse. Im Vordergrund der Studie steht vor allem die Forderung nach einem Ende der Kohlenutzung zur Energiegewinnung, ohne die Anforderungen an eine verlässliche Stromversorgung im Zusammenhang mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien zu betrachten. "Als Energieversorger haben wir die Verantwortung, Strom und Wärme für die Menschen und die Industrie in Deutschland rund um die Uhr bereit zu stellen. Der Energieträger Kohle bildet dabei das Rückgrat der Flexibilität und Versorgungssicherheit, auf den wir in Zukunft nicht verzichten können", so Hubertus Altmann, Kraftwerksvorstand der Vattenfall Europe Generation AG.
Umfangreiche Untersuchungsdaten einer vom europäischen technischen Fachverband der Strom- und Wärmeerzeuger VGB Powertech in Auftrag gegebenen Studie zu umweltmedizinischen Aspekten der Stromerzeugung aus Kohle , die unter Mitwirkung des TÜV Rheinland entstanden ist, haben gezeigt, dass es durch den jahrzehntelangen Betrieb von Kohlekraftwerken zu keiner relevanten Anreicherung von Schadstoffen in der Umwelt kommt. Insgesamt haben die Kraftwerke in Deutschland einen Anteil von weniger als sechs Prozent an allen Feinstaubemissionen. Den weitaus größeren Beitrag stellen Industrieprozesse mit 37 Prozent. Es folgen der Verkehr mit 18 Prozent, die Landwirtschaft mit 17 Prozent und andere Feuerungsanlagen mit 15 Prozent. "Die Feinstaubkonzentration in Deutschland wird durch die Kohlekraftwerke nicht maßgeblich beeinflusst. Selbst wenn Vattenfall alle Kohlekraftwerke außer Betrieb nehmen würde, würde das zu keiner spürbaren Verbesserung der Luftqualität führen", beruft sich Hubertus Altmann auf die Erkenntnisse der von TÜV Rheinland erarbeiteten Studie.
Im Kraftwerkspark von Vattenfall wurden mehrere Milliarden Euro in Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen von Kraftwerken investiert. Dadurch konnten die Emissionen drastisch reduziert werden. In allen Braunkohlekraftwerken unterschreitet Vattenfall die gesetzlich vorgegebenen Emissionsgrenzwerte deutlich. So liegen die Stickoxidemissionen 15 Prozent unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert, die Schwefeldioxidemissionen 45 Prozent niedriger. Bei Staub wird der Wert sogar um 50 Prozent unterschritten. Durch die Ertüchtigung von Kraftwerksanlagen konnten zudem die Wirkungsgrade deutlich gesteigert werden, wodurch die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 25 Prozent reduziert werden konnten.
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Datum: 24.04.2013 - 12:51 Uhr
Sprache: Deutsch
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