Rolle rückwärts bei der Energiewende durch die europäische Hintertür
ID: 875317
Rolle rückwärts bei der Energiewende durch die europäische Hintertür
Zur Diskussion um die europäische Energiepolitik erklärt Jürgen Trittin, Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"Wieder einmal erleben wir eine gezielte Kampagne gegen die Energiewende. Diesmal ist es EU-Kommissar Oettinger, der das alte BDI-Märchen der angeblichen Deindustrialisierung Europas aufwärmt. Das Gegenteil ist richtig: Wettbewerbsfähig ist nur eine energieeffiziente europäische Wirtschaft.
Die Preise für fossile Brennstoffe werden in Europa und weltweit weiter steigen. Schon jetzt geben die EU-Staaten mehr als 400 Milliarden Euro pro Jahr für importierte fossile Energieträger aus. Doch gegen diese Wahrheit sperren sich die Fossile der fossilen Energieerzeugung.
Stattdessen setzt Oettinger mit kräftiger Schützenhilfe von Bouffier und Seehofer auf das tote Pferd ,Fracking?.
Fracking wird in Europa zu keinem Preisrutsch führen. Die Mengen sind zu gering und ihre Erschließung zu teuer. In Polen hat Exxon Mobile seine Arbeiten gerade wegen der zu hohen Kosten abgebrochen. Es gibt also auch ökonomisch keinen Grund, diese hochgradig umweltgefährdende Technologie im dicht besiedelten Europa zu betreiben.
Gegen zu hohe Benzinpreise helfen strikte Verbrauchsobergrenzen - doch die blockiert Merkel im Auftrag der Automobilindustrie. Gegen zu hohe Energiekosten helfen Energieeffizienz und der Umstieg auf Erneuerbare Energien. Das senkt die Energiepreise. Doch diese Maßnahmen sabotieren Oettinger und die deutsche Bundesregierung. Den dahin siechenden Emissionshandel wieder zu stärken, wäre der richtige Beitrag zu mehr Energieeffizienz - doch dagegen sperrt sich die schwarz-gelbe Koalition.
Und der Umstieg auf Erneuerbare Energien würde die Abhängigkeit von Gas- und Öl-Importen beenden - doch Oettinger will das Erneuerbare-Energien-Gesetz schleifen und die Atomenergie subventionieren.
Die aktuelle Diskussion zeigt, dass die EU unter dem Vorwand bezahlbarer Energien die energiepolitische Rolle rückwärts probt. Sie will zurück zur fossilen und nuklearen Energiewirtschaft. Das ist hochgefährliches Kurzfrist-Denken. Klimaschutz und neue Jobs durch saubere Technologien geraten dabei unter die Räder. Und es ist eine teure Illusion."
Bündnis 90/Die Grünen
Platz vor dem Neuen Tor 1
11015 Berlin
Deutschland
Telefon: 030/28442130
Telefax: 030/28442234
Mail: presse@gruene.de
URL: http://www.gruene-partei.de
PresseKontakt / Agentur:
Bündnis 90/Die Grünen
Platz vor dem Neuen Tor 1
11015 Berlin
Deutschland
Telefon: 030/28442130
Telefax: 030/28442234
Mail: presse(at)gruene.de
URL: http://www.gruene-partei.de
Datum: 21.05.2013 - 16:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 875317
Anzahl Zeichen: 2792
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 305 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rolle rückwärts bei der Energiewende durch die europäische Hintertür"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bündnis 90/Die Grünen (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
20 Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel in Kindergärten Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Mathias Wagner, und der Sprecher für frühkindliche Bildung, Felix Martin, haben aktuell ein Kita-Fachkräftegesetz vorgestellt: "In den Kindertagesstätten fehlt es massiv an Erzieherinnen
Neues Videoformat "Otto fragt Felix" gestartet ...
Landtagsabgeordneter erklärt Politik für Kinder Politik ist kompliziert? Nicht für Otto! Der neugierige kleine Otter will es genau wissen und fragt einfach: Was ist eine Partei? Was bedeutet Politik? Und was passiert eigentlich bei der Bundestagswahl? In der neuen Videoserie "Otto fragt F
Beschluss des Parteirats: Nein zu sexualisierter Gewalt, Nein zu Rassismus ...
Wir sind immer noch entsetzt und verurteilen die massenhaften sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und in anderen deutschen Städten. Sie waren von einer Dimension, die wir bislang in Deutschland so nicht kannten. Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gelten den betroffenen Frau
Weitere Mitteilungen von Bündnis 90/Die Grünen
Europäischer Energiebinnenmarkt darf nicht durch nationale Alleingänge konterkariert werden ...
Energiewirtschaft fordert ambitionierte und verbindliche Ziele zur CO2-Reduzierung bis 2030 "In Sachen Energiebinnenmarkt besteht dringender Handlungsbedarf. Die Europäische Union muss sich wieder auf das Ziel ausrichten, den Energiebinnenmarkt zu vollenden. Gegenläufige Tendenzen in einig
Heliotherm setzt auf Green Jobs und Expansion ...
Mit einer Reihe von Maßnahmen nimmt der Wärmepumpenspezialist aus Österreich weiter Kurs auf Europa. Die Ziele lauten Sicherung und Ausbau des Produktionsstandortes Tirol bei verstärkter Präsenz in Deutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich und England. Heliotherm Wärmepumpentechni
Windreich gratuliert MBB Clean Energy AG zum Financial Close ...
Die Windreich GmbH, die vor über einem Jahr mit MBB zusammen den Vorgänger der heutigen MBB Clean Energy AG, die MBB Wind AG, gegründet hat, freut sich, dass die abgeschlossenen umfangreichen Kaufverträge im zweistelligen Millionenbereich durch den Entfall des Finanzierungsvorbehaltes nunmehr v
Joint Forces for Solar in den USA: Die Zukunft der Westküsten-Märkte und die Rolle der solaren Speichertechnologie ...
Das sonnenreiche Kalifornien und die Staaten der amerikanischen Westküste zählen zu den wichtigsten Photovoltaik-Märkten in den USA. Mit aktuell rund 150.000 Solarprojekten führt Kalifornien im landesweiten Vergleich. Allein im ersten Quartal 2013 wurden in Kalifornien über 300 MW zugebaut. In




