Tiefstpreise für Milch und Milcherzeugnisse im Handel bedrohen Existenz der Bauern
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Tiefstpreise für Milch und Milcherzeugnisse im Handel bedrohen Existenz der Bauern
Die Verantwortungslosigkeit und maßlose Gier des Handels, den Verbrauchern niedrigste Preise anzubieten, haben einen nicht unwesentlichen Anteil an den Liquiditätsproblemen der Landwirte. ?Die Differenz zwischen Milchpreis für den Bauern und Kosten für die Erzeugung von 1 Liter Milch kann auch die Politik nicht richten?, so der Minister.
Der im Einzelhandel stattfindende Verdrängungswettbewerb geht zu Lasten der Milcherzeuger und Molkereien. Die Preisabschlüsse der letzten Tage zwischen Einzelhandel und Molkereien sind mehr als ruinös und unseriös.
Wenn Aldi und andere Einzelhandelsketten - wie heute verkündet - für Vollmilch 48 Cent/Liter und fettarme Milch für 42 Cent/Liter anbieten, ergibt sich die Frage, was für den Milcherzeuger davon noch übrig bleibt und wovon er leben soll. ?Ich bin maßlos enttäuscht von den Preisabschlüssen zwischen Handel und Molkereien, die im Ergebnis flächendeckend zu Milchauszahlungspreisen um die 20 Cent pro kg Milch führen werden und damit nur etwa 60 % der Produktionskosten decken?, sagte Dr. Sklenar. ?Für die Milchbauern führen die andauernden Preissenkungen zu einem Überlebenskampf mit ungewissem Ausgang.?
Madlen Domaschke
Stellv. Pressesprecherin / Öffentlichkeitsarbeit
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt
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99096 Erfurt
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Fax: 0361 / 37 99 939
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Datum: 05.05.2009 - 15:21 Uhr
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