HU-Fristenverkürzung kostet deutsche Autofahrer 630 Millionen Euro zusätzlich

HU-Fristenverkürzung kostet deutsche Autofahrer 630 Millionen Euro zusätzlich

ID: 878555

HU-Fristenverkürzung kostet deutsche Autofahrer 630 Millionen Euro zusätzlich



(pressrelations) -
ADAC mit klarem "Nein" gegen EU-Pläne bei der Hauptuntersuchung

Aktuelle Unfallstatistiken belegen, dass technische Pannen in weniger als einem Prozent die Ursache für Unfälle sind - unabhängig von Alter und Laufleistung der Fahrzeuge. Dennoch wird im federführenden EU-Parlamentsausschuss am kommenden Donnerstag (Fronleichnam) über kürzere Fristen für die technische Hauptuntersuchung (HU) abgestimmt. Der ADAC positioniert sich klar gegen diese drohende Bevormundung aus Brüssel, die jeglicher fachlichen Logik und Sinnhaftigkeit entbehrt.

Als Vorschlag steht auf europäischer Ebene derzeit im Raum, dass eine HU jährlich durchgeführt werden muss, wenn das Auto entweder älter als sieben Jahre oder mehr als 160.000 Kilometer gelaufen ist. Die jährlichen Mehrkosten allein für die deutschen Autofahrer wären gigantisch: 630 Millionen Euro pro Jahr würde eine entsprechende Novelle vor allem in die Kassen der technischen Prüfdienste fließen lassen, die als einzige von einer entsprechenden Regelung profitieren. Nutzen für die Verkehrssicherheit: Null. Dieses eindeutige Ergebnis hat der ADAC in einer Studie mit der Verkehrsunfallforschung der Technischen Universität Dresden nachgewiesen und dabei auch festgestellt: Fakt ist, dass die Unfallbeteiligung von Pkw als Hauptverursacher eines Unfalls bei Autos im ersten und zweiten Jahr nach der Hauptuntersuchung nahezu identisch ist.

Darüber hinaus lehnt der ADAC die Wiedereinführung einer obligatorischen Abgasmessung bei Diesel-Pkw mit On-Board-Diagnose-System als unnötig ab. OBD-Systeme überwachen das Abgasverhalten während des laufenden Betriebs permanent und zeigen auftretende Fehler durch Aufleuchten einer Warnlampe an. Zusätzlich werden Störungen im Abgassystem in einem Fehlerspeicher abgelegt. Diese können mit einem Diagnosegerät über eine genormte Schnittstelle ausgelesen werden und machen so eine zusätzliche Abgasmessung überflüssig. Halter eines mit OBD ausgestattetem Fahrzeug müssten durch die unnötige Abgasmessung mit Mehrkosten von insgesamt 23 Millionen Euro pro Jahr rechnen.




Über den ADAC:

Mit über 18 Millionen Mitgliedern ist der "Allgemeine Deutsche Automobil-Club" der zweitgrößte Automobilclub der Welt.
Als führender Dienstleister trägt der ADAC wesentlich dazu bei, Hilfe, Schutz und Sicherheit in allen Teilbereichen des mobilen Lebens sicherzustellen. Dabei handelt der ADAC nach dem Leitsatz "Das Mitglied steht im Mittelpunkt!" und überzeugt in erster Linie durch die Kompetenz und Servicebereitschaft seiner Mitarbeiter sowie die Qualität und Fairness seiner Produkte und Dienstleistungen.


Pressekontakt:

Maxi Hartung
Tel.: (089) 7676-3867
Marion-Maxi.Hartung@adac.de

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:

Maxi Hartung
Tel.: (089) 7676-3867
Marion-Maxi.Hartung(at)adac.de



drucken  als PDF  Deutsch-italienische Einigung auf einheitliche Ladestecker für Elektrofahrzeuge 'Elektromobilität bewegt weltweit'
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 27.05.2013 - 10:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 878555
Anzahl Zeichen: 3059

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 747 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"HU-Fristenverkürzung kostet deutsche Autofahrer 630 Millionen Euro zusätzlich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

ADAC (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Pünktlich zur Reisezeit gehen die Kraftstoffpreise durch die Decke / ADAC Wochenvergleich: Super E10 steigt um 5,9 Cent, Diesel um 11,7 Cent / Preisaufschläge trotz bereits klar überhöhtem Preisni ...
Pünktlich zum Start der heißen Phase des Sommerreiseverkehrs sind die Kraftstoffpreise noch einmal massiv gestiegen. Laut aktueller ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 2,083 Euro und damit 5,9 Cent mehr als in der Vorwoche.

ADAC Test 2026: Unbewirtschaftete Rastplätze an Autobahnen / Sanitäranlagen bleiben größte Schwachstelle / Fast jeder zweite Rastplatz fällt durch ...
Der ADAC hat im Rahmen eines aktuellen Tests 50 unbewirtschaftete Rastplätze an deutschen Autobahnen aus seinem Tests 2022 wiederholt untersucht. Das Ergebnis fällt dabei deutlich schlechter aus als beim letzten Mal: Fast die Hälfte der Rastplätze (46 Prozent) erhält die Bewertung "mangelh

ADAC Stauprognose: 17. bis 19. Juli / Nordrhein-Westfalen startet in die Sommerferien/ Staugefahr steigt weiter ...
Mit dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen erreicht die Sommerreisewelle ihren nächsten Höhepunkt. Bis auf Bayern und Baden-Württemberg haben nun alle Bundesländer Sommerferien. Entsprechend voll wird es auf den Autobahnen. Zusätzlich sorgen Urlauber aus den europäischen Nachbarländern, in d


Weitere Mitteilungen von ADAC


'Elektromobilität bewegt weltweit' ...
Internationale Konferenz Elektromobilität der Bundesregierung in Berlin Unter dem Motto "Elektromobilität bewegt weltweit" treffen sich heute und morgen mehr als 900 hochrangige Vertreter von Unternehmen, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik aus Deutschland und der ganzen Welt in

Reifen - im Sommerurlaub vernachlässigte Lastenträger ...
Der Start in den Sommerurlaub, für alle Autoinsassen in der Regel mit großer Vorfreude verbunden, kann für die Autoreifen zum massiven Stress führen: Wird der Luftdruck nicht richtig eingestellt, können nennenswerte Schäden die Folge sein. Zu geringe Profiltiefe kann die Ursache für Aquaplan

HU-Fristenverkürzung kostet deutsche Autofahrer 630 Millionen Euro zusätzlich / ADAC mit klarem "Nein" gegen EU-Pläne bei der Hauptuntersuchung ...
Aktuelle Unfallstatistiken belegen, dass technische Pannen in weniger als einem Prozent die Ursache für Unfälle sind - unabhängig von Alter und Laufleistung der Fahrzeuge. Dennoch wird im federführenden EU-Parlamentsausschuss am kommenden Donnerstag (Fronleichnam) über kürzere Fristen für

Deutsch-italienische Einigung auf einheitliche Ladestecker für Elektrofahrzeuge ...
(27.05.2013) Vertreter der italienischen und deutschen Normungsorganisationen sowie Experten der italienischen und deutschen Industrie haben sich auf einen gemeinsamen Vorschlag an CENELEC, dem Europäischen Komitee der elektrotechnischen Normung, zur Weiterentwicklung der Norm zu Ladesteckern für


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z